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Entnazifizierung

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„Alle Mitglieder der nazistischen Partei, welche mehr als nominell an ihrer Tätigkeit teilgenommen haben, … sind aus den öffentlichen oder halböffentlichen Ämtern und von den verantwortlichen Posten in wichtigen Privatunternehmen zu entfernen.“ Darauf einigten sich 1945 die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs. Der Rehabilitierung Deutschlands sollte eine umfassende politische Säuberung der deutschen Gesellschaft vorangehen. Durchgeführt wurde diese Entnazifizierung von den vier Besatzungsmichten jedoch ganz unterschiedlich. Der vorliegende Band bringt erstmals Dokumente aus allen vier Besatzungszonen und Statistiken, die diese Unterschiede deutlich machen. Es werden aber auch die Pline für eine politische Säuberung vorgestellt, die im Widerstand und in der Emigration entstanden. Berichte aus den Lagern, in denen ehemalige Nationalsozialisten interniert waren, sowie die Reaktion der Bevölkerung auf die als ungerecht empfundene Entnazifizierung, die ab 1946 den mit deutschen Laienrichtern besetzten Spruchkammern übertragen wurde, dokumentieren das „gescheiterte Experiment“ einer Massenentnazifizierung: Sie war zwar, so der Herausgeber in der Einleitung, insgesamt gesehen erfolglos, aber keineswegs folgenlos für die deutsche Nachkriegsgesellschaft.

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Entnazifizierung, Clemens Vollnhals

Język
Rok wydania
1991
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Entnazifizierung
Język
niemiecki
Rok wydania
1991
Oprawa
miękka
Liczba stron
359
ISBN10
3423029625
ISBN13
9783423029629
Seria
Opis
„Alle Mitglieder der nazistischen Partei, welche mehr als nominell an ihrer Tätigkeit teilgenommen haben, … sind aus den öffentlichen oder halböffentlichen Ämtern und von den verantwortlichen Posten in wichtigen Privatunternehmen zu entfernen.“ Darauf einigten sich 1945 die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs. Der Rehabilitierung Deutschlands sollte eine umfassende politische Säuberung der deutschen Gesellschaft vorangehen. Durchgeführt wurde diese Entnazifizierung von den vier Besatzungsmichten jedoch ganz unterschiedlich. Der vorliegende Band bringt erstmals Dokumente aus allen vier Besatzungszonen und Statistiken, die diese Unterschiede deutlich machen. Es werden aber auch die Pline für eine politische Säuberung vorgestellt, die im Widerstand und in der Emigration entstanden. Berichte aus den Lagern, in denen ehemalige Nationalsozialisten interniert waren, sowie die Reaktion der Bevölkerung auf die als ungerecht empfundene Entnazifizierung, die ab 1946 den mit deutschen Laienrichtern besetzten Spruchkammern übertragen wurde, dokumentieren das „gescheiterte Experiment“ einer Massenentnazifizierung: Sie war zwar, so der Herausgeber in der Einleitung, insgesamt gesehen erfolglos, aber keineswegs folgenlos für die deutsche Nachkriegsgesellschaft.