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Besuch in Deutschland

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Erstmals seit ihrer Flucht nach Frankreich und der sich anschließenden Emigration in die Vereinigten Staaten von Amerika reiste Hannah Arendt vom August 1949 bis März 1950 wieder nach Deutschland. Anlass ihres Besuches in der gerade gegründeten Bundesrepublik waren Arbeiten für die Commission on European Jewish Cultural Reconstruction, als deren Direktorin die in Hannover geborene und in Königsberg aufgewachsene Philosophin bis 1952 tätig gewesen ist. Die Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnisse, die Hannah Arendt auf ihrer Reise durch ein nicht nur äußerlich zerstörtes Land sammelte, hat sie in einem Bericht niedergelegt, den die Zeitschrift Commentary im Herbst 1950 veröffentlichte. Arendts Essay gehört zum Klügsten, Bewegendsten und Weitsichtigsten, was über die sogenannte Stunde Null geschrieben wurde. Es ist der Versuch einer äußerst empfindsamen und hellsichtigen Frau, die das Manuskript ihres Hauptwerkes »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« geraden abgeschlossen hatte, persönliche Verbitterung und Trauer durch die intellektuelle Anstrengung zu überwinden, dem im Aufbau befindlichen neuen Gemeinwesen einen Spiegel vorzuhalten.

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Besuch in Deutschland, Hannah Arendt

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Besuch in Deutschland
Język
niemiecki
Rok wydania
1993
Oprawa
miękka
Liczba stron
94
ISBN10
3880227977
ISBN13
9783880227972
Seria
Tagi
Ocena
4,05 z 5
Opis
Erstmals seit ihrer Flucht nach Frankreich und der sich anschließenden Emigration in die Vereinigten Staaten von Amerika reiste Hannah Arendt vom August 1949 bis März 1950 wieder nach Deutschland. Anlass ihres Besuches in der gerade gegründeten Bundesrepublik waren Arbeiten für die Commission on European Jewish Cultural Reconstruction, als deren Direktorin die in Hannover geborene und in Königsberg aufgewachsene Philosophin bis 1952 tätig gewesen ist. Die Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnisse, die Hannah Arendt auf ihrer Reise durch ein nicht nur äußerlich zerstörtes Land sammelte, hat sie in einem Bericht niedergelegt, den die Zeitschrift Commentary im Herbst 1950 veröffentlichte. Arendts Essay gehört zum Klügsten, Bewegendsten und Weitsichtigsten, was über die sogenannte Stunde Null geschrieben wurde. Es ist der Versuch einer äußerst empfindsamen und hellsichtigen Frau, die das Manuskript ihres Hauptwerkes »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« geraden abgeschlossen hatte, persönliche Verbitterung und Trauer durch die intellektuelle Anstrengung zu überwinden, dem im Aufbau befindlichen neuen Gemeinwesen einen Spiegel vorzuhalten.