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Wo Freiheit ist ...

Gespräche 1977 - 1993

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  • 237 stron
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Als Reiner Kunze 1977 aus der DDR fliehen musste, rettete er nicht nur seine Familie und sein literarisches Talent, sondern auch seinen kritischen Blick auf die Umwelt. Trotz des oft missbrauchten Formats des Interviews äußerte er sich öffentlich zu zeitgeschichtlichen Themen. Zunächst zögerlich, dann immer entschiedener bezog er Stellung zu Fragen, die ihn betrafen. Im Dialog von Frage und Antwort offenbarte Kunze seine Überzeugungen, geprägt von einem sensiblen ethischen Empfinden. Er betonte, was es bedeutet, einer Diktatur ausgeliefert zu sein, und welches Glück es ist, leben zu dürfen, „Wo Freiheit ist ...“ Die gesammelten Gespräche und Interviews aus über 16 Jahren dokumentieren, wie eindringlich Kunze auf die unerträgliche Situation der Menschen in der DDR hinwies und die Anfeindungen, denen er sowohl im Osten als auch im Westen ausgesetzt war. Zudem gibt er Einblicke in literarische Fragen, skizziert seinen Werdegang als Schriftsteller und reflektiert über seine poetischen Vorbilder. Besonders berührend sind seine persönlichen Erinnerungen: die Hänseleien als krankes Kind, der erste briefliche Kontakt zu seiner späteren Frau durch ein Liebesgedicht und die schrittweise Suche seiner Familie nach einer neuen Heimat in Westdeutschland.

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Wo Freiheit ist ..., Reiner Kunze

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wo Freiheit ist ...
Podtytuł
Gespräche 1977 - 1993
Język
niemiecki
Wydawca
S. Fischer
Rok wydania
1994
Oprawa
twarda
Liczba stron
237
ISBN10
3100420152
ISBN13
9783100420152
Seria
Kategorie
Opis
Als Reiner Kunze 1977 aus der DDR fliehen musste, rettete er nicht nur seine Familie und sein literarisches Talent, sondern auch seinen kritischen Blick auf die Umwelt. Trotz des oft missbrauchten Formats des Interviews äußerte er sich öffentlich zu zeitgeschichtlichen Themen. Zunächst zögerlich, dann immer entschiedener bezog er Stellung zu Fragen, die ihn betrafen. Im Dialog von Frage und Antwort offenbarte Kunze seine Überzeugungen, geprägt von einem sensiblen ethischen Empfinden. Er betonte, was es bedeutet, einer Diktatur ausgeliefert zu sein, und welches Glück es ist, leben zu dürfen, „Wo Freiheit ist ...“ Die gesammelten Gespräche und Interviews aus über 16 Jahren dokumentieren, wie eindringlich Kunze auf die unerträgliche Situation der Menschen in der DDR hinwies und die Anfeindungen, denen er sowohl im Osten als auch im Westen ausgesetzt war. Zudem gibt er Einblicke in literarische Fragen, skizziert seinen Werdegang als Schriftsteller und reflektiert über seine poetischen Vorbilder. Besonders berührend sind seine persönlichen Erinnerungen: die Hänseleien als krankes Kind, der erste briefliche Kontakt zu seiner späteren Frau durch ein Liebesgedicht und die schrittweise Suche seiner Familie nach einer neuen Heimat in Westdeutschland.