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Richard Lindner, ein Emigrant in New York

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Von 1950 bis 1953 definiert Richard Lindner sein Selbstverständnis als Künstler im New Yorker Exil. Portraits von Marcel Proust und von Wunderkindern sind allegorische Bildnisse des Emigranten in einer konstruierten Wirklichkeit. Sie dokumentieren die Auseinandersetzung mit der Neuen Sachlichkeit, Prinzhorn und dem Abstrakten Expressionismus. Die Frau im Korsett, Lindners Allegorie der Künstlichkeit, kann innerhalb des komplexen ikonographischen Bezugssystems von The Meeting als Personifikation der Kunst interpretiert werden. Gleichzeitig verkörpert sie die auch von Vladimir Nabokov entwickelten Prinzipien einer Ästhetik des Exils. Die im Anhang veröffentlichten Briefe Richard Lindners an Hermann und Toni Kesten geben Zeugnis vom biographischen Hintergrund des künstlerischen Neuanfangs.

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Richard Lindner, ein Emigrant in New York, Claudia Loyall

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Richard Lindner, ein Emigrant in New York
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
214
ISBN10
3631483945
ISBN13
9783631483947
Seria
Opis
Von 1950 bis 1953 definiert Richard Lindner sein Selbstverständnis als Künstler im New Yorker Exil. Portraits von Marcel Proust und von Wunderkindern sind allegorische Bildnisse des Emigranten in einer konstruierten Wirklichkeit. Sie dokumentieren die Auseinandersetzung mit der Neuen Sachlichkeit, Prinzhorn und dem Abstrakten Expressionismus. Die Frau im Korsett, Lindners Allegorie der Künstlichkeit, kann innerhalb des komplexen ikonographischen Bezugssystems von The Meeting als Personifikation der Kunst interpretiert werden. Gleichzeitig verkörpert sie die auch von Vladimir Nabokov entwickelten Prinzipien einer Ästhetik des Exils. Die im Anhang veröffentlichten Briefe Richard Lindners an Hermann und Toni Kesten geben Zeugnis vom biographischen Hintergrund des künstlerischen Neuanfangs.