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Die Zwergmaus

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Die Eurasische Zwergmaus (Micromys minutus) zählt zu den kleinsten Mäusearten und ist in Südengland, Nordspanien sowie von Mitteleuropa bis Burma und Japan verbreitet. Diese Mäuse sind perfekt an ihren Lebensraum in Halmwäldern angepasst, wo sie mit einem Körpergewicht von nur 7 bis 14 Gramm mühelos an Pflanzenhalmen klettern können. Ihr 'Greifschwanz' ermöglicht es ihnen, Halme und Äste zu umwickeln und sicheren Halt zu finden. Als hochspezialisierte Halmkletterer bevorzugen sie Gebiete mit Ried- und Seggenbeständen. Sie bauen zwischen den Halmen stabile kugelförmige Nester, die als Schlafnester, Kotdeponien oder Wochenstuben dienen. Besonders im Winter nutzen sie auch Bodennester. In Jahren hoher Dichte können sie Sekundärlebensräume wie Getreidefelder und Waldränder besiedeln. In Mitteleuropa sind sie regelmäßig anzutreffen, wenn auch nur noch in isolierten Populationen, und überwintern unter anderem in Mieten und Scheunen. Bei Bedrohung suchen sie Erdgänge anderer Kleinsäuger auf. Im Winter decken sie einen großen Teil ihres Nahrungsbedarfs durch den Verzehr von Gliedertieren wie Insekten. Ihre Gestalt, Motorik und Lokomotion machen die Zwergmaus zu einem faszinierenden Nager.

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Die Zwergmaus, Rudolf Piechocki

Język
Rok wydania
2001
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Tytuł
Die Zwergmaus
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Liczba stron
126
ISBN10
3894321652
ISBN13
9783894321659
Seria
Opis
Die Eurasische Zwergmaus (Micromys minutus) zählt zu den kleinsten Mäusearten und ist in Südengland, Nordspanien sowie von Mitteleuropa bis Burma und Japan verbreitet. Diese Mäuse sind perfekt an ihren Lebensraum in Halmwäldern angepasst, wo sie mit einem Körpergewicht von nur 7 bis 14 Gramm mühelos an Pflanzenhalmen klettern können. Ihr 'Greifschwanz' ermöglicht es ihnen, Halme und Äste zu umwickeln und sicheren Halt zu finden. Als hochspezialisierte Halmkletterer bevorzugen sie Gebiete mit Ried- und Seggenbeständen. Sie bauen zwischen den Halmen stabile kugelförmige Nester, die als Schlafnester, Kotdeponien oder Wochenstuben dienen. Besonders im Winter nutzen sie auch Bodennester. In Jahren hoher Dichte können sie Sekundärlebensräume wie Getreidefelder und Waldränder besiedeln. In Mitteleuropa sind sie regelmäßig anzutreffen, wenn auch nur noch in isolierten Populationen, und überwintern unter anderem in Mieten und Scheunen. Bei Bedrohung suchen sie Erdgänge anderer Kleinsäuger auf. Im Winter decken sie einen großen Teil ihres Nahrungsbedarfs durch den Verzehr von Gliedertieren wie Insekten. Ihre Gestalt, Motorik und Lokomotion machen die Zwergmaus zu einem faszinierenden Nager.