Bookbot

Berliner Geschichten

Parametry

  • 316 stron
  • 12 godzin czytania

Więcej o książce

Am 10. November 1975 verfasste ein Stasi-Mitarbeiter ein Dokument, das die höchsten Stellen der ehemaligen DDR über eine geplante Anthologie von Erzählungen informierte. Mehrere Schriftsteller, darunter Ulrich Plenzdorf, Klaus Schlesinger und Martin Stade, hatten sich zusammengeschlossen, um die Sammlung unter dem Titel „Berliner Geschichten“ einem Verlag in der DDR zur Veröffentlichung anzubieten. Die Stasi sah es als notwendig an, diesen „Fall“ durch gezielte Maßnahmen zu unterbinden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Herausgeber mit ihrer Arbeit weitgehend abgeschlossen; die Beiträge von Autoren wie Günter de Bruyn, Elke Erb und Stefan Heym waren festgelegt, und die Manuskripte wurden gelesen. Die Autoren planten, das druckfertige Manuskript bald Verlagen anzubieten, um die Verlagslektoren als Zensoren auszuschalten. Doch die Staatssicherheit reagierte mit dem „Operativen Schwerpunkt Selbstverlag“, was dazu führte, dass diese literarisch bedeutende Anthologie in Schubläden verschwand. 20 Jahre später erscheinen die „Berliner Geschichten“ nun mit einem erklärenden Vorwort und Dokumenten der Staatssicherheit, die zeigen, dass ernst genommene Literatur gefährlich sein kann.

Zakup książki

Berliner Geschichten, Ulrich Plenzdorf

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Berliner Geschichten
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
316
ISBN10
3518387561
ISBN13
9783518387566
Seria
Tagi
Opis
Am 10. November 1975 verfasste ein Stasi-Mitarbeiter ein Dokument, das die höchsten Stellen der ehemaligen DDR über eine geplante Anthologie von Erzählungen informierte. Mehrere Schriftsteller, darunter Ulrich Plenzdorf, Klaus Schlesinger und Martin Stade, hatten sich zusammengeschlossen, um die Sammlung unter dem Titel „Berliner Geschichten“ einem Verlag in der DDR zur Veröffentlichung anzubieten. Die Stasi sah es als notwendig an, diesen „Fall“ durch gezielte Maßnahmen zu unterbinden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Herausgeber mit ihrer Arbeit weitgehend abgeschlossen; die Beiträge von Autoren wie Günter de Bruyn, Elke Erb und Stefan Heym waren festgelegt, und die Manuskripte wurden gelesen. Die Autoren planten, das druckfertige Manuskript bald Verlagen anzubieten, um die Verlagslektoren als Zensoren auszuschalten. Doch die Staatssicherheit reagierte mit dem „Operativen Schwerpunkt Selbstverlag“, was dazu führte, dass diese literarisch bedeutende Anthologie in Schubläden verschwand. 20 Jahre später erscheinen die „Berliner Geschichten“ nun mit einem erklärenden Vorwort und Dokumenten der Staatssicherheit, die zeigen, dass ernst genommene Literatur gefährlich sein kann.