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Wirtschaftsraum Europa

Vom Ende der Nationalökonomien

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Der Traum von Europa ist alt. So warb zum Beispiel 1923 eine Schrift für den »politischen und ökonomischen Zusammenschluß aller Staaten von Polen bis Portugal«. Nach dem Zweiten Weltkrieg geschah mit der Trennung Europas in Ost und West das Gegenteil: Die Staaten West- und Osteuropas schlossen sich im jeweils eigenen Lager politisch und ökonomisch eng zusammen, schotteten sich aber gegenüber dem jeweils anderen Lager weitgehend ab. In den westlichen Staaten wurde fortan der freie Austausch von Waren, Kapital und Arbeitskräften vorangetrieben. Mit dem Ende des kalten Krieges steht Europa nun vor der Herausforderung, eine gesamteuropäische Integrationspolitik zu entwickeln. Detailliert beschreibt Gerold Ambrosius den langen Prozeß der wirtschaftlichen Integration Europas. Dabei geht er nicht auf Beschlüsse und Abkommen ein, sondern ebenso auf die Interessenkonflikte hinter den Kulissen. Gerold Ambrosius stellt den Integrationsprozeß dar als wildwüchsiges Gegen- und Miteinander von Wirtschaft und Politik, von Markt und Staat: die europäische Idee zwischen politischer Vision und kleinkariertem Feilschen, zwischen ökonomischer Theorie und wirtschaftlichem Machtkampf.

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Wirtschaftsraum Europa, Gerold Ambrosius

Język
Rok wydania
1996
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wirtschaftsraum Europa
Podtytuł
Vom Ende der Nationalökonomien
Język
niemiecki
Rok wydania
1996
Oprawa
miękka
Liczba stron
221
ISBN10
3596601487
ISBN13
9783596601486
Seria
Tagi
Opis
Der Traum von Europa ist alt. So warb zum Beispiel 1923 eine Schrift für den »politischen und ökonomischen Zusammenschluß aller Staaten von Polen bis Portugal«. Nach dem Zweiten Weltkrieg geschah mit der Trennung Europas in Ost und West das Gegenteil: Die Staaten West- und Osteuropas schlossen sich im jeweils eigenen Lager politisch und ökonomisch eng zusammen, schotteten sich aber gegenüber dem jeweils anderen Lager weitgehend ab. In den westlichen Staaten wurde fortan der freie Austausch von Waren, Kapital und Arbeitskräften vorangetrieben. Mit dem Ende des kalten Krieges steht Europa nun vor der Herausforderung, eine gesamteuropäische Integrationspolitik zu entwickeln. Detailliert beschreibt Gerold Ambrosius den langen Prozeß der wirtschaftlichen Integration Europas. Dabei geht er nicht auf Beschlüsse und Abkommen ein, sondern ebenso auf die Interessenkonflikte hinter den Kulissen. Gerold Ambrosius stellt den Integrationsprozeß dar als wildwüchsiges Gegen- und Miteinander von Wirtschaft und Politik, von Markt und Staat: die europäische Idee zwischen politischer Vision und kleinkariertem Feilschen, zwischen ökonomischer Theorie und wirtschaftlichem Machtkampf.