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Imperial overstretch: Germany in Soviet policy from Stalin to Gorbachev

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Warum kam es nach dem Zweiten Weltkrieg zur Teilung Deutschlands? Warum wurde die Teilung fast ein halbes Jahrhundert lang aufrecht erhalten? Warum nahm die Sowjetunion 1990 die Vereinigung Deutschlands hin? Und warum stimmte Moskau sogar der Zugehörigkeit des vereinten Deutschlands zur NATO zu? Dies sind die Kernfragen dieses Buches. Sein Leitfaden ist die These, daß die Teilung Deutschlands ungeplant war, sich aber zwangsläufig aus der Entscheidung Stalins ergab, die sowjetischen Truppen nicht aus dem östlichen Teil Deutschlands zurückzuziehen und ihn zu einem integralen Bestandteil des strategischen Vorfelds der Sowjetunion in Europa zu machen. Mit dieser Entscheidung hatte sich Moskau übernommen. Die Parteiführungen von Stalin bis Tschernenko weigerten sich, sich den Problemen des imperialen Überengagements zu stellen. Gorbatschow wollte die osteuropäischen Besitztümer modernisieren und humanisieren. Sein Bemühen blieb erfolglos und setzte zusätzliche Prozesse in Bewegung, über die er die Kontrolle verlor und die zur Vereinigung Deutschlands führten. Die Untersuchung beruht auf neu erschlossenen Materialien aus sowjetischen und DDR-Parteiarchiven, Memoiren und Befragungen sowjetischer und deutscher Entscheidungsträger.

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Imperial overstretch: Germany in Soviet policy from Stalin to Gorbachev, Hannes Adomeit

Język
Rok wydania
1998
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Tytuł
Imperial overstretch: Germany in Soviet policy from Stalin to Gorbachev
Język
angielski
Rok wydania
1998
Liczba stron
609
ISBN10
3789051330
ISBN13
9783789051333
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Warum kam es nach dem Zweiten Weltkrieg zur Teilung Deutschlands? Warum wurde die Teilung fast ein halbes Jahrhundert lang aufrecht erhalten? Warum nahm die Sowjetunion 1990 die Vereinigung Deutschlands hin? Und warum stimmte Moskau sogar der Zugehörigkeit des vereinten Deutschlands zur NATO zu? Dies sind die Kernfragen dieses Buches. Sein Leitfaden ist die These, daß die Teilung Deutschlands ungeplant war, sich aber zwangsläufig aus der Entscheidung Stalins ergab, die sowjetischen Truppen nicht aus dem östlichen Teil Deutschlands zurückzuziehen und ihn zu einem integralen Bestandteil des strategischen Vorfelds der Sowjetunion in Europa zu machen. Mit dieser Entscheidung hatte sich Moskau übernommen. Die Parteiführungen von Stalin bis Tschernenko weigerten sich, sich den Problemen des imperialen Überengagements zu stellen. Gorbatschow wollte die osteuropäischen Besitztümer modernisieren und humanisieren. Sein Bemühen blieb erfolglos und setzte zusätzliche Prozesse in Bewegung, über die er die Kontrolle verlor und die zur Vereinigung Deutschlands führten. Die Untersuchung beruht auf neu erschlossenen Materialien aus sowjetischen und DDR-Parteiarchiven, Memoiren und Befragungen sowjetischer und deutscher Entscheidungsträger.