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Toben, raufen, Kräfte messen

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Toben, Raufen und Kämpfen in der Pädagogik stellt eine komplexe Herausforderung dar. Kinder sollen sich bewegen und abreagieren, was in vielen Kindergärten durch Bällebad und Mattenraum gefördert wird. Doch wenn es um Kämpfen geht, wird es problematisch. Oft enden diese Auseinandersetzungen in Tränen und Verletzungen, was Eltern dazu bringt, nach dem Eingreifen der ErzieherInnen zu fragen. Häufig wird argumentiert, dass solche Kämpfe die Gruppenatmosphäre stören und dass Kinder lernen sollten, Konflikte verbal zu lösen. Die Autorinnen, erfahrene Praktikerinnen, nehmen diese Bedenken ernst und zeigen auf, dass herkömmliche Methoden wie Ermahnen und Verbieten meist nur kurzfristige Erfolge bringen. Kinder drücken ihre Bedürfnisse und Gefühle anders aus und verarbeiten Aggressionen spielerisch. Daher ist ein neuer, gelassenerer Umgang mit dem Bedürfnis nach Raufen und Toben notwendig, der in den Alltag integriert wird. Das Buch bietet Perspektiven, Ideen und zahlreiche Praxisbeispiele, wie ErzieherInnen Raufen und Toben in ihren Alltag einbinden können. Viele kreative Spielvorschläge wie „Den schnarchenden Riesen wecken” oder „Kampf im Karton” zeigen, dass es möglich ist, diese Aktivitäten sinnvoll zu gestalten und dabei Spaß zu haben. Kinder haben seit jeher eigene Bewegungs- und Kampfspiele erfunden, die Rituale enthalten, um Aggressionen gesellschaftlich akzeptiert auszuleben.

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Toben, raufen, Kräfte messen, Verena Sommerfeld

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Toben, raufen, Kräfte messen
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
miękka
ISBN10
3931902412
ISBN13
9783931902414
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Toben, Raufen und Kämpfen in der Pädagogik stellt eine komplexe Herausforderung dar. Kinder sollen sich bewegen und abreagieren, was in vielen Kindergärten durch Bällebad und Mattenraum gefördert wird. Doch wenn es um Kämpfen geht, wird es problematisch. Oft enden diese Auseinandersetzungen in Tränen und Verletzungen, was Eltern dazu bringt, nach dem Eingreifen der ErzieherInnen zu fragen. Häufig wird argumentiert, dass solche Kämpfe die Gruppenatmosphäre stören und dass Kinder lernen sollten, Konflikte verbal zu lösen. Die Autorinnen, erfahrene Praktikerinnen, nehmen diese Bedenken ernst und zeigen auf, dass herkömmliche Methoden wie Ermahnen und Verbieten meist nur kurzfristige Erfolge bringen. Kinder drücken ihre Bedürfnisse und Gefühle anders aus und verarbeiten Aggressionen spielerisch. Daher ist ein neuer, gelassenerer Umgang mit dem Bedürfnis nach Raufen und Toben notwendig, der in den Alltag integriert wird. Das Buch bietet Perspektiven, Ideen und zahlreiche Praxisbeispiele, wie ErzieherInnen Raufen und Toben in ihren Alltag einbinden können. Viele kreative Spielvorschläge wie „Den schnarchenden Riesen wecken” oder „Kampf im Karton” zeigen, dass es möglich ist, diese Aktivitäten sinnvoll zu gestalten und dabei Spaß zu haben. Kinder haben seit jeher eigene Bewegungs- und Kampfspiele erfunden, die Rituale enthalten, um Aggressionen gesellschaftlich akzeptiert auszuleben.