Bookbot

Heimweh

Parametry

  • 557 stron
  • 20 godzin czytania

Więcej o książce

Phantasien und die Welt der Phänomene werden durch vertraute Denkmuster zugänglich. Sie spiegeln entweder unsere Erwartungen wider oder enttäuschen das Verlangen nach Vertrautem, was uns zwingt, bekannte Muster zu überdenken oder neue Sprachbilder zu entwickeln. In unserem kulturellen Bildrepertoire suchen wir Bestätigung für Erlebnisse, um die Wahrnehmung zu erneuern. Dieses Wechselspiel wird besonders im Kino deutlich. Filme agieren wie Szenen eines psychischen Theaters und versprechen die Erfüllung intimster Wünsche, indem sie uns erlauben, Begehren, Ängste und Hoffnungen durchzuspielen. Die Kinoleinwand wird zum Spielfeld halluzinatorischer Wunsch- und Wahnvorstellungen, während das Kino gleichzeitig öffentlich ist, wirtschaftlichen Interessen dient und auf die Bedürfnisse eines heterogenen Publikums abzielt. Die Frage bleibt, wessen Phantasie eine gefilmte Szene darstellt – die des Betrachtenden, des Regisseurs oder die einer kulturellen Gemeinschaft? Oder fungiert das Kino als Schnittstelle zwischen individuellem Genuss und kollektiv anerkanntem Gesetz? Die vereinten Aufsätze über Filmklassiker wie „Der blaue Engel“, „Rebecca“, „The Wizard of Oz“ und „Seven“ sind präzise Analysen. Elisabeth Bronfen inszeniert Theorie in bewegten Bildern und nimmt den Leser mit in die Vorstellung.

Zakup książki

Heimweh, Elisabeth Bronfen

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
28,41 zł

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Heimweh
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
Liczba stron
557
ISBN10
3353011048
ISBN13
9783353011046
Seria
Tagi
Teatr
Opis
Phantasien und die Welt der Phänomene werden durch vertraute Denkmuster zugänglich. Sie spiegeln entweder unsere Erwartungen wider oder enttäuschen das Verlangen nach Vertrautem, was uns zwingt, bekannte Muster zu überdenken oder neue Sprachbilder zu entwickeln. In unserem kulturellen Bildrepertoire suchen wir Bestätigung für Erlebnisse, um die Wahrnehmung zu erneuern. Dieses Wechselspiel wird besonders im Kino deutlich. Filme agieren wie Szenen eines psychischen Theaters und versprechen die Erfüllung intimster Wünsche, indem sie uns erlauben, Begehren, Ängste und Hoffnungen durchzuspielen. Die Kinoleinwand wird zum Spielfeld halluzinatorischer Wunsch- und Wahnvorstellungen, während das Kino gleichzeitig öffentlich ist, wirtschaftlichen Interessen dient und auf die Bedürfnisse eines heterogenen Publikums abzielt. Die Frage bleibt, wessen Phantasie eine gefilmte Szene darstellt – die des Betrachtenden, des Regisseurs oder die einer kulturellen Gemeinschaft? Oder fungiert das Kino als Schnittstelle zwischen individuellem Genuss und kollektiv anerkanntem Gesetz? Die vereinten Aufsätze über Filmklassiker wie „Der blaue Engel“, „Rebecca“, „The Wizard of Oz“ und „Seven“ sind präzise Analysen. Elisabeth Bronfen inszeniert Theorie in bewegten Bildern und nimmt den Leser mit in die Vorstellung.