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Eisenhüttenstadt und die Idealstadt des 20. Jahrhunderts

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  • 336 stron
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Erstmals wird eine architekturgeschichtliche Monographie zur ‚Ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden‘ präsentiert. Im Fokus der städtebaulichen Analyse steht die Idealstadtkonzeption. Die Verfasserin untersucht, inwiefern die Planung der neuen Stadt auf Kriterien basierte, die sich zu einem Idealstadtkonzept verdichten lassen. Dabei werden ideologische, ökonomische und baupraktische Faktoren betrachtet, die während der Planungsphase und der Bauzeit zu Änderungen führten und den utopischen Ansatz relativierten. Die Analyse erweitert den Betrachtungshorizont, indem sie die Nutzung der Stadt einbezieht. Kritisch beleuchtet werden sowohl die politische Indienstnahme als auch die realen Lebensbedingungen der Bewohner. Es zeigt sich, dass die propagandistische Instrumentalisierung bereits in der architektonischen Gestaltung angelegt war und sich in einer umfassenden medialen Inszenierung fortsetzt, die die Nutzung und Aneignung der Stadt reglementierte. Abschließend wird überprüft, ob der Anspruch der Planer, eine ‚neue Lösung in reiner Form‘ gefunden zu haben, zutrifft. In einer vergleichenden Betrachtung wird die städtebauliche Konzeption in den Rahmen alternativer Idealstadtkonzepte des 20. Jahrhunderts eingeordnet. Das Ergebnis zeigt, dass das Konzept der ‚Ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden‘ als synkretistisches Modell erscheint, das städtebauliche Motive verschiedener Herkunft zu einem neuen Ideal verbin

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Eisenhüttenstadt und die Idealstadt des 20. Jahrhunderts, Elisabeth Knauer-Romani

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Eisenhüttenstadt und die Idealstadt des 20. Jahrhunderts
Język
niemiecki
Wydawca
VDG
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
Liczba stron
336
ISBN10
3897390981
ISBN13
9783897390980
Seria
Opis
Erstmals wird eine architekturgeschichtliche Monographie zur ‚Ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden‘ präsentiert. Im Fokus der städtebaulichen Analyse steht die Idealstadtkonzeption. Die Verfasserin untersucht, inwiefern die Planung der neuen Stadt auf Kriterien basierte, die sich zu einem Idealstadtkonzept verdichten lassen. Dabei werden ideologische, ökonomische und baupraktische Faktoren betrachtet, die während der Planungsphase und der Bauzeit zu Änderungen führten und den utopischen Ansatz relativierten. Die Analyse erweitert den Betrachtungshorizont, indem sie die Nutzung der Stadt einbezieht. Kritisch beleuchtet werden sowohl die politische Indienstnahme als auch die realen Lebensbedingungen der Bewohner. Es zeigt sich, dass die propagandistische Instrumentalisierung bereits in der architektonischen Gestaltung angelegt war und sich in einer umfassenden medialen Inszenierung fortsetzt, die die Nutzung und Aneignung der Stadt reglementierte. Abschließend wird überprüft, ob der Anspruch der Planer, eine ‚neue Lösung in reiner Form‘ gefunden zu haben, zutrifft. In einer vergleichenden Betrachtung wird die städtebauliche Konzeption in den Rahmen alternativer Idealstadtkonzepte des 20. Jahrhunderts eingeordnet. Das Ergebnis zeigt, dass das Konzept der ‚Ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden‘ als synkretistisches Modell erscheint, das städtebauliche Motive verschiedener Herkunft zu einem neuen Ideal verbin