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Musik in der Zeit - Zeit in der Musik

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Die Frage nach der Zeit in der Musik weckt nicht nur bei Philosophen und Musikern ein eigentümliches Interesse. Ohne es genau begründen zu können, haben viele den Eindruck, die Frage der Zeit sei es, auf die es in der Musik ankomme; man gelange in musikalischen Dingen mit der Kategorie der Zeit dem Wahren am nächsten. Die Beiträge dieses Bandes versuchen diesem Gefühl auf die Spur zu kommen - mit den Mitteln der spekulativen philosophischen Reflexion, aber auch mit der wissenschaftlicher Erforschung empirischer Sachverhalte und der rationalen Begründung ihrer Analysen. Die Aufsätze dieses Bandes - allesamt Originalbeiträge - bewegen sich zwischen diesen beiden Extremen und beziehen sie kritisch und korrektiv aufeinander. Sie entwerfen Elemente einer philosophischen Theorie der musikalischen Zeit (in Auseinandersetzung mit Hegel, Heidegger, Adorno, Thomas Mann und Lacan), arbeiten Zeitformen bestimmter Werke und Komponisten heraus (Bach, Monteverdi, Beethoven, Mozart, Schubert, Schumann, Strawinsky, Stockhausen, Feldmann, Nono), diskutieren interkulturelle Fragen (Zeitverstehen in Europa und Japan) und bringen schließlich Probleme im Grenzbereich von Ästhetik und zeitgenössischem Komponieren, temporaler Wahrnehmung und musikalischer Zeichenlogik, gesellschaftlicher Zeitpraxis und dem Phänomen ›Techno-Musik‹ zur Sprache.

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Musik in der Zeit - Zeit in der Musik, Richard Klein

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Musik in der Zeit - Zeit in der Musik
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
431
ISBN10
3934730272
ISBN13
9783934730274
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Die Frage nach der Zeit in der Musik weckt nicht nur bei Philosophen und Musikern ein eigentümliches Interesse. Ohne es genau begründen zu können, haben viele den Eindruck, die Frage der Zeit sei es, auf die es in der Musik ankomme; man gelange in musikalischen Dingen mit der Kategorie der Zeit dem Wahren am nächsten. Die Beiträge dieses Bandes versuchen diesem Gefühl auf die Spur zu kommen - mit den Mitteln der spekulativen philosophischen Reflexion, aber auch mit der wissenschaftlicher Erforschung empirischer Sachverhalte und der rationalen Begründung ihrer Analysen. Die Aufsätze dieses Bandes - allesamt Originalbeiträge - bewegen sich zwischen diesen beiden Extremen und beziehen sie kritisch und korrektiv aufeinander. Sie entwerfen Elemente einer philosophischen Theorie der musikalischen Zeit (in Auseinandersetzung mit Hegel, Heidegger, Adorno, Thomas Mann und Lacan), arbeiten Zeitformen bestimmter Werke und Komponisten heraus (Bach, Monteverdi, Beethoven, Mozart, Schubert, Schumann, Strawinsky, Stockhausen, Feldmann, Nono), diskutieren interkulturelle Fragen (Zeitverstehen in Europa und Japan) und bringen schließlich Probleme im Grenzbereich von Ästhetik und zeitgenössischem Komponieren, temporaler Wahrnehmung und musikalischer Zeichenlogik, gesellschaftlicher Zeitpraxis und dem Phänomen ›Techno-Musik‹ zur Sprache.