Bookbot

Poetische Alchimie

Öffnung zur Sinnlichkeit in der Hohelied- und Bibeldichtung von der protestantischen Barockmystik bis zum Pietismus

Parametry

Więcej o książce

Die Studie ist die erste Monographie, die sich mit Alchemie und Literatur in der frühen Neuzeit beschäftigt. Von Barock bis Frühromantik wird Alchemie als Konzept der Renovatio von Mensch und Natur betrachtet. Die Eigenaktivität des menschlichen Subjekts spielt eine unerwartet kreative, gottähnliche Rolle im Heilsprozess. Im Fokus der Untersuchung steht das in barockmystischer, philadelphischer und radikalpietistischer Hohelied-Poesie vorherrschende kühne Bildkonzept eines irdischen Liebesspiels mit Christus oder Sophia, das Leib und Sinne einbezieht. Die Studie kritisiert die übliche allegorische Deutung der erotischen Bildwelt und plädiert für ein am Wortsinn orientiertes Verständnis der „Öffnung zur Sinnlichkeit“ in dieser geistlichen Literatur. Zudem werden bislang fehlende theologischen und anthropologischen Bezugskontexte rekonstruiert, die das Verständnis der von Böhme und Paracelsus inspirierten, europaweit verbreiteten „Mystik des Leibes“ ermöglichen. In interdisziplinärer und komparatistischer Sicht werden Gedichte von Greiffenberg, Pordage, Leade, Arnold, Zinsendorf und Novalis erstmals im Kontext der Hermetik und ihrer „poetischen Alchemie“ interpretiert.

Zakup książki

Poetische Alchimie, Burkhard Dohm

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Poetische Alchimie
Podtytuł
Öffnung zur Sinnlichkeit in der Hohelied- und Bibeldichtung von der protestantischen Barockmystik bis zum Pietismus
Język
niemiecki
Wydawca
Niemeyer
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
ISBN10
3484181540
ISBN13
9783484181540
Seria
Opis
Die Studie ist die erste Monographie, die sich mit Alchemie und Literatur in der frühen Neuzeit beschäftigt. Von Barock bis Frühromantik wird Alchemie als Konzept der Renovatio von Mensch und Natur betrachtet. Die Eigenaktivität des menschlichen Subjekts spielt eine unerwartet kreative, gottähnliche Rolle im Heilsprozess. Im Fokus der Untersuchung steht das in barockmystischer, philadelphischer und radikalpietistischer Hohelied-Poesie vorherrschende kühne Bildkonzept eines irdischen Liebesspiels mit Christus oder Sophia, das Leib und Sinne einbezieht. Die Studie kritisiert die übliche allegorische Deutung der erotischen Bildwelt und plädiert für ein am Wortsinn orientiertes Verständnis der „Öffnung zur Sinnlichkeit“ in dieser geistlichen Literatur. Zudem werden bislang fehlende theologischen und anthropologischen Bezugskontexte rekonstruiert, die das Verständnis der von Böhme und Paracelsus inspirierten, europaweit verbreiteten „Mystik des Leibes“ ermöglichen. In interdisziplinärer und komparatistischer Sicht werden Gedichte von Greiffenberg, Pordage, Leade, Arnold, Zinsendorf und Novalis erstmals im Kontext der Hermetik und ihrer „poetischen Alchemie“ interpretiert.