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Der Fall Österreich

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Österreich ist anders, als viele behaupten: kein „Naziland“, aber auch kein Musterschüler beim Aufarbeiten von Vergangenheit. Kein Treibhaus für Rechtsextremismus, aber auch kein Ausbund an Toleranz. Das Buch räumt mit extremen Stereotypen auf und schildert, warum der Nationalsozialismus in Österreich ein leichteres Spiel als anderswo hatte und wie intensiv sich das Land zeitgeschichtlichen Verpflichtungen gestellt hat. Opfer und Täter werden beleuchtet, Widerstand und Anpassung. Entnazifizierung, Kriegsverbrecherprozesse, Rückstellungen, Opferfürsorge und Wiedereingliederung ehemaliger Nazis werden beschrieben. Aber auch der geistige Neubeginn: in Schulen und Medien, in Literatur und Kunst, auf Kino- und Plakatwänden. Er war keine Lebenslüge. Was Österreich heute braucht: einen Abschied von der Unterstellung, Vergangenheit sei nie „bewältigt“ worden, und eine entschiedene Abwehrstrategie gegen Alltagsrassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Aber diese Medizin braucht ganz Europa.

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Der Fall Österreich, Hubert Feichtlbauer

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
15,91 zł

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Tytuł
Der Fall Österreich
Język
niemiecki
Wydawca
Holzhausen
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
ISBN10
3854930259
ISBN13
9783854930259
Seria
Opis
Österreich ist anders, als viele behaupten: kein „Naziland“, aber auch kein Musterschüler beim Aufarbeiten von Vergangenheit. Kein Treibhaus für Rechtsextremismus, aber auch kein Ausbund an Toleranz. Das Buch räumt mit extremen Stereotypen auf und schildert, warum der Nationalsozialismus in Österreich ein leichteres Spiel als anderswo hatte und wie intensiv sich das Land zeitgeschichtlichen Verpflichtungen gestellt hat. Opfer und Täter werden beleuchtet, Widerstand und Anpassung. Entnazifizierung, Kriegsverbrecherprozesse, Rückstellungen, Opferfürsorge und Wiedereingliederung ehemaliger Nazis werden beschrieben. Aber auch der geistige Neubeginn: in Schulen und Medien, in Literatur und Kunst, auf Kino- und Plakatwänden. Er war keine Lebenslüge. Was Österreich heute braucht: einen Abschied von der Unterstellung, Vergangenheit sei nie „bewältigt“ worden, und eine entschiedene Abwehrstrategie gegen Alltagsrassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Aber diese Medizin braucht ganz Europa.