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Terra cognita

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Die Medien gaben ihm den Beinamen »Kanzlerfotograf«, doch das ist, so empfindet er zu recht, eine unzulässige Reduktion seiner Arbeit. Wenn es auch zutrifft, daß Konrad R. Müller wohl der einzige Fotograf ist, der die sieben deutschen Kanzler mit umfangreichen Porträtstudien begleitet hat. Seine Bildserien über Konrad Adenauer, Bruno Kreisky, Willy Brandt, Helmut Kohl, François Mitterrand, Anwar Sadat, Gerhard Schröder, Luis Trenker, Friedrich Dürrenmatt und Sergiu Celibidache, diese stillen, zugleich beredten Aufnahmen, sind Beiträge zur Geschichtsschreibung, die Arbeit eines »künstlerischen Chronisten«. Weniger bekannt sind Müllers Landschaftsfotografien, seine Stilleben oder die Reportage »Die Leute von Lech«. Der Fotograf nähert sich einem rumänischen Bettler, der von der dörflichen Gemeinschaft als »Werwolf« gebrandmarkt und gemieden wird: eine einfühlsame Studie über einen Outlaw. Zu entdecken sind auch Müllers zurückhaltende, sensible Fotos von der Sammlung mißgebildeter Föten der Berliner Charité: Auch hier, in den Gesichtern nie geborener Kinder, entdeckt er Wesenszüge von Persönlichkeiten.

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Terra cognita, Konrad R. Müller

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Terra cognita
Język
niemiecki
Wydawca
Steidl
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
Liczba stron
144
ISBN10
3882437561
ISBN13
9783882437560
Seria
Tagi
Opis
Die Medien gaben ihm den Beinamen »Kanzlerfotograf«, doch das ist, so empfindet er zu recht, eine unzulässige Reduktion seiner Arbeit. Wenn es auch zutrifft, daß Konrad R. Müller wohl der einzige Fotograf ist, der die sieben deutschen Kanzler mit umfangreichen Porträtstudien begleitet hat. Seine Bildserien über Konrad Adenauer, Bruno Kreisky, Willy Brandt, Helmut Kohl, François Mitterrand, Anwar Sadat, Gerhard Schröder, Luis Trenker, Friedrich Dürrenmatt und Sergiu Celibidache, diese stillen, zugleich beredten Aufnahmen, sind Beiträge zur Geschichtsschreibung, die Arbeit eines »künstlerischen Chronisten«. Weniger bekannt sind Müllers Landschaftsfotografien, seine Stilleben oder die Reportage »Die Leute von Lech«. Der Fotograf nähert sich einem rumänischen Bettler, der von der dörflichen Gemeinschaft als »Werwolf« gebrandmarkt und gemieden wird: eine einfühlsame Studie über einen Outlaw. Zu entdecken sind auch Müllers zurückhaltende, sensible Fotos von der Sammlung mißgebildeter Föten der Berliner Charité: Auch hier, in den Gesichtern nie geborener Kinder, entdeckt er Wesenszüge von Persönlichkeiten.