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György Ligetis Aventures & Nouvelles aventures

Studien zur Sprachkomposition und Ästhetik der Avantgarde

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György Ligetis Aventures & Nouvelles Aventures markieren eine der wichtigsten Stationen auf dem Wege der musikalischen Moderne nach dem zweiten Weltkrieg. Die Eigenart dieser Werke liegt darin, daß sie sich auf dem Seil der Grenze zwischen Eschatologie und Ästhetik bewegen und trotz dieser Paradoxie eine Darstellung aus der Perspektive der Erinnerung und Analyse der Existenz, eine vorwärtsgerichtete Realitätsvermittlung bleiben. Das labyrinthische Leben Ligetis bezeugt eine reiche Welterfahrung. Seine Kultur gründet auf seiner eigenen schmerzlichen existentiellen Erfahrung, die gewiß die Teilung zwischen dem Realen und dem Irrealen kennt. Das imaginäre Universum Ligetis kann also nicht nur von außen erkannt werden. Es konstruiert sich aus Modalitäten, die ein imaginäres Raumnetz gestalten. Dort werden viele strukturelle Verschiedenartigkeiten eingeschlossen. Aventures & Nouvelles Aventures offenbaren als Teil dieser Erfahrung nicht direkt ihre Intentionen. Sie ähneln mehr der Form des Ritus, der niemals alles offenbaren kann. Durch indirekte signalartige Anweisungen schafft es der Komponist, moderne und ältere physiologische, soziale und geistige Hierophanien beizumischen und allen diesen in einem musikalischen Werk eine neue Dimension zu geben.

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György Ligetis Aventures & Nouvelles aventures, Konstantinos Kakavelakis

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
György Ligetis Aventures & Nouvelles aventures
Podtytuł
Studien zur Sprachkomposition und Ästhetik der Avantgarde
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
ISBN10
3631379838
ISBN13
9783631379837
Seria
Opis
György Ligetis Aventures & Nouvelles Aventures markieren eine der wichtigsten Stationen auf dem Wege der musikalischen Moderne nach dem zweiten Weltkrieg. Die Eigenart dieser Werke liegt darin, daß sie sich auf dem Seil der Grenze zwischen Eschatologie und Ästhetik bewegen und trotz dieser Paradoxie eine Darstellung aus der Perspektive der Erinnerung und Analyse der Existenz, eine vorwärtsgerichtete Realitätsvermittlung bleiben. Das labyrinthische Leben Ligetis bezeugt eine reiche Welterfahrung. Seine Kultur gründet auf seiner eigenen schmerzlichen existentiellen Erfahrung, die gewiß die Teilung zwischen dem Realen und dem Irrealen kennt. Das imaginäre Universum Ligetis kann also nicht nur von außen erkannt werden. Es konstruiert sich aus Modalitäten, die ein imaginäres Raumnetz gestalten. Dort werden viele strukturelle Verschiedenartigkeiten eingeschlossen. Aventures & Nouvelles Aventures offenbaren als Teil dieser Erfahrung nicht direkt ihre Intentionen. Sie ähneln mehr der Form des Ritus, der niemals alles offenbaren kann. Durch indirekte signalartige Anweisungen schafft es der Komponist, moderne und ältere physiologische, soziale und geistige Hierophanien beizumischen und allen diesen in einem musikalischen Werk eine neue Dimension zu geben.