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Die Frage der sozialen Ungleichheit

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Mit seinem Buch Der dritte Weg hat Anthony Giddens ein umfassendes Programm für politisches Handeln auf allen Ebenen in den Zeiten der Globalisierung vorgelegt. Dieses neue Denken und diese neue Praxis drängten sich auf, da vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet weder die Konservativen noch die traditionellen Linken eine angemessene Antwort liefern. Giddens" Kritik an diesen Lagern führte in ganz Europa zu einer Debatte über Ziele und Mittel des dritten Wegs. In seinem neuen Buch antwortet Giddens seinen Kritikern und entfaltet im Detail seine Konzeption.Die neoliberalen Vertreter einer uneingeschränkten Herrschaft des Weltmarktes werfen Giddens vor, seine Vorstellungen von einem globalen Regieren schränkten das Wirtschaftswachstum ein und verstärkten die soziale Ungleichheit. Die traditionelle Linke hält ihm vor, seine Perspektive für den Umbau des Sozialstaates verleihe der Globalisierung zuviel Gewicht, schränke die Handlungsfähigkeit des Nationalstaats ein und führe in seiner Konse quenz zum Abbau der für die Demokratie notwendigen gesellschaftlichen Umverteilungsmechanismen. Giddens zeigt, dass weder ungezügeltes Wirtschaftswachstum noch Globalisierungspessimismus in der Lage sind, die soziale Demokratie zu erneuern. Allein der dritte Weg, der die neuen Faktoren Globalisierung, Individualisierung und ökolologische Notwendigkeiten berücksichtigt, erlaubt, auf neue Anforderungen neue Antworten zu geben.

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Die Frage der sozialen Ungleichheit, Anthony Giddens

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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3,5
Dobra
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Tytuł
Die Frage der sozialen Ungleichheit
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
196
ISBN10
3518412264
ISBN13
9783518412268
Seria
Ocena
3,5 z 5
Opis
Mit seinem Buch Der dritte Weg hat Anthony Giddens ein umfassendes Programm für politisches Handeln auf allen Ebenen in den Zeiten der Globalisierung vorgelegt. Dieses neue Denken und diese neue Praxis drängten sich auf, da vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet weder die Konservativen noch die traditionellen Linken eine angemessene Antwort liefern. Giddens" Kritik an diesen Lagern führte in ganz Europa zu einer Debatte über Ziele und Mittel des dritten Wegs. In seinem neuen Buch antwortet Giddens seinen Kritikern und entfaltet im Detail seine Konzeption.Die neoliberalen Vertreter einer uneingeschränkten Herrschaft des Weltmarktes werfen Giddens vor, seine Vorstellungen von einem globalen Regieren schränkten das Wirtschaftswachstum ein und verstärkten die soziale Ungleichheit. Die traditionelle Linke hält ihm vor, seine Perspektive für den Umbau des Sozialstaates verleihe der Globalisierung zuviel Gewicht, schränke die Handlungsfähigkeit des Nationalstaats ein und führe in seiner Konse quenz zum Abbau der für die Demokratie notwendigen gesellschaftlichen Umverteilungsmechanismen. Giddens zeigt, dass weder ungezügeltes Wirtschaftswachstum noch Globalisierungspessimismus in der Lage sind, die soziale Demokratie zu erneuern. Allein der dritte Weg, der die neuen Faktoren Globalisierung, Individualisierung und ökolologische Notwendigkeiten berücksichtigt, erlaubt, auf neue Anforderungen neue Antworten zu geben.