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Intermedialität im europäischen Kulturzusammenhang

Beiträge zur Theorie und Geschichte der visuellen Lyrik

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  • 3360 stron
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Visuelle Lyrik stellt im Rahmen der europäischen Kultur eine besondere Synthese von Bild- und Sprachzeichen dar, präsentiert sich in Bezugssyste-men von Intertextualität und Interikonizität und erweist sich als Grenzgattung, die an der Literatur- wie an der Kunstgeschichte Anteil hat. Diese Prämisse gilt in besonderer Weise für das Figurengedicht, das sich als intermedial konzipierte Bild-Text-Komposition bestimmen läßt, bei der ein lyrischer Text zu einer graphischen Figur formiert ist, die mimetischen Charakter aufweist und eine mit der verbalen Aussage koordinierte Zeichenfunktion übernimmt. Die Studien von Ulrich Ernst liefern einen Beitrag zur Theorie der Gattung, zur Theoriegeschichte und zur Typologie visueller Darstellungsformen. Zudem versuchen sie, die Geschichte der Visualpoesie von den Technopägnien des Hellenismus über die Carmina figurata des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis zur modernen Konkreten Poesie anhand von Paradigmata und unter Berücksichtigung medialer Aspekte zu rekonstruieren. Die Beiträge des Bandes sind das Ergebnis einer transepochal und transnational angelegten Literaturforschung mit theoretischem und interdisziplinärem Zuschnitt. Der mit zahlreichen Abbildungen ausgestattete Band wird durch ein ausführliches Personen- und Sachregister abgerundet.

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Intermedialität im europäischen Kulturzusammenhang, Ernst-Ulrich Schulze

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Intermedialität im europäischen Kulturzusammenhang
Podtytuł
Beiträge zur Theorie und Geschichte der visuellen Lyrik
Język
angielski
Rok wydania
2002
Oprawa
miękka
Liczba stron
3360
ISBN10
3503061509
ISBN13
9783503061501
Seria
Tagi
Opis
Visuelle Lyrik stellt im Rahmen der europäischen Kultur eine besondere Synthese von Bild- und Sprachzeichen dar, präsentiert sich in Bezugssyste-men von Intertextualität und Interikonizität und erweist sich als Grenzgattung, die an der Literatur- wie an der Kunstgeschichte Anteil hat. Diese Prämisse gilt in besonderer Weise für das Figurengedicht, das sich als intermedial konzipierte Bild-Text-Komposition bestimmen läßt, bei der ein lyrischer Text zu einer graphischen Figur formiert ist, die mimetischen Charakter aufweist und eine mit der verbalen Aussage koordinierte Zeichenfunktion übernimmt. Die Studien von Ulrich Ernst liefern einen Beitrag zur Theorie der Gattung, zur Theoriegeschichte und zur Typologie visueller Darstellungsformen. Zudem versuchen sie, die Geschichte der Visualpoesie von den Technopägnien des Hellenismus über die Carmina figurata des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis zur modernen Konkreten Poesie anhand von Paradigmata und unter Berücksichtigung medialer Aspekte zu rekonstruieren. Die Beiträge des Bandes sind das Ergebnis einer transepochal und transnational angelegten Literaturforschung mit theoretischem und interdisziplinärem Zuschnitt. Der mit zahlreichen Abbildungen ausgestattete Band wird durch ein ausführliches Personen- und Sachregister abgerundet.