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Grenzfälle

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Fünf Jahre lang erkundete Peter Haffner die Grenzregion zwischen Zittau und Swinemünde an der Ostsee. Als deutscher Journalist ist er eine Seltenheit, der sich auf ein solches Abenteuer eingelassen hat. Ein Schweizer Autor, unbefangen von politischen Erblasten und ost-west-deutschen Konflikten, bietet die Möglichkeit, diese europäische Verwerfungszone zu erforschen. Angesichts des bevorstehenden EU-Beitritts Polens ist es an der Zeit, sich mit den realen Gegebenheiten an der Grenze auseinanderzusetzen. Viele sind unvorbereitet auf den Fall der Trennlinie und kennen Orte wie die deutsche Geisterstadt Guben oder die polnische Boomtown Slubice. Haffner begegnet auf beiden Seiten der Grenze Veteranen, Rowdys, Schatzsuchern und Wisent-Züchtern. Er entdeckt Gräber, Gefängnisse, lebhafte Basare und einsame Weiler an Oder und Neiße. Überraschungen erwarten ihn jenseits der politischen Rhetorik und Medienklischees. Er stellt fest, dass Deutschland oft mit dem Rücken zur Grenze lebt, während Polen sich aktiv auf den Nachbarn einstellt und florierende Geschäfte macht. In gewisser Weise haben sich die Verhältnisse von Arm und Reich umgekehrt: Polen zeigt sich initiativer als das ostdeutsche Pendant. Haffner nutzt literarische Reportage, um die historischen Hintergründe lebendig zu machen, indem er Menschen zu Wort kommen lässt, die zuvor nicht gehört wurden.

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Grenzfälle, Peter Haffner

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Grenzfälle
Język
niemiecki
Wydawca
Eichborn
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Liczba stron
367
ISBN10
3821845171
ISBN13
9783821845173
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Fünf Jahre lang erkundete Peter Haffner die Grenzregion zwischen Zittau und Swinemünde an der Ostsee. Als deutscher Journalist ist er eine Seltenheit, der sich auf ein solches Abenteuer eingelassen hat. Ein Schweizer Autor, unbefangen von politischen Erblasten und ost-west-deutschen Konflikten, bietet die Möglichkeit, diese europäische Verwerfungszone zu erforschen. Angesichts des bevorstehenden EU-Beitritts Polens ist es an der Zeit, sich mit den realen Gegebenheiten an der Grenze auseinanderzusetzen. Viele sind unvorbereitet auf den Fall der Trennlinie und kennen Orte wie die deutsche Geisterstadt Guben oder die polnische Boomtown Slubice. Haffner begegnet auf beiden Seiten der Grenze Veteranen, Rowdys, Schatzsuchern und Wisent-Züchtern. Er entdeckt Gräber, Gefängnisse, lebhafte Basare und einsame Weiler an Oder und Neiße. Überraschungen erwarten ihn jenseits der politischen Rhetorik und Medienklischees. Er stellt fest, dass Deutschland oft mit dem Rücken zur Grenze lebt, während Polen sich aktiv auf den Nachbarn einstellt und florierende Geschäfte macht. In gewisser Weise haben sich die Verhältnisse von Arm und Reich umgekehrt: Polen zeigt sich initiativer als das ostdeutsche Pendant. Haffner nutzt literarische Reportage, um die historischen Hintergründe lebendig zu machen, indem er Menschen zu Wort kommen lässt, die zuvor nicht gehört wurden.