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Aufgeklappt

Roman

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  • 157 stron
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1804 wird im salzburgischen Werfen Ferdinand Sauter geboren, ein bemerkenswerter Dichter, der sich sträubt, Bücher zu veröffentlichen, ein merkwürdiger Mensch, der es sich und den anderen nicht leicht macht. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt er in einem Wien, wo Spitzelwesen, absolute Staatsmacht und soziale Probleme in krassem Widerspruch zur vielbesungenen Idylle des Biedermeier stehen. In über vierzig kurzen Kapiteln nimmt sich Ludwig Laher dieser schillernden Figur an, entlang ihrer ungewöhnlichen Lebenspraxis und außergewöhnlichen Literatur gewinnt Vernebeltes scharfe Konturen zurück, gestaunt darf werden, geschmunzelt, geschwelgt. Authentisch, poetisch, emotionell, v. a. immer unterhaltsam, erzählt Ludwig Laher die Geschichte eines Mannes, viel aber auch aus der Geschichte Österreichs um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Autor schlägt den Bogen zur Gegenwart, löst zeitliche Gebundenheit in nichts, macht begreifbar, wie Österreich werden mußte, was es ist. Ein engagierter Roman, der die Augen öffnet. Kurz vor seinem Tod verfaßt Ferdinand Sauter seine eigene Grabschrift. „Und der Mensch im Leichentuch / Bleibt ein zugeklapptes Buch“ heißt es da lapidar. Ludwig Lahers Annäherung beweist, daß das nicht so sein muß.

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Aufgeklappt, Ludwig Laher

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aufgeklappt
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Haymon
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
157
ISBN10
3852184177
ISBN13
9783852184173
Seria
Opis
1804 wird im salzburgischen Werfen Ferdinand Sauter geboren, ein bemerkenswerter Dichter, der sich sträubt, Bücher zu veröffentlichen, ein merkwürdiger Mensch, der es sich und den anderen nicht leicht macht. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt er in einem Wien, wo Spitzelwesen, absolute Staatsmacht und soziale Probleme in krassem Widerspruch zur vielbesungenen Idylle des Biedermeier stehen. In über vierzig kurzen Kapiteln nimmt sich Ludwig Laher dieser schillernden Figur an, entlang ihrer ungewöhnlichen Lebenspraxis und außergewöhnlichen Literatur gewinnt Vernebeltes scharfe Konturen zurück, gestaunt darf werden, geschmunzelt, geschwelgt. Authentisch, poetisch, emotionell, v. a. immer unterhaltsam, erzählt Ludwig Laher die Geschichte eines Mannes, viel aber auch aus der Geschichte Österreichs um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Autor schlägt den Bogen zur Gegenwart, löst zeitliche Gebundenheit in nichts, macht begreifbar, wie Österreich werden mußte, was es ist. Ein engagierter Roman, der die Augen öffnet. Kurz vor seinem Tod verfaßt Ferdinand Sauter seine eigene Grabschrift. „Und der Mensch im Leichentuch / Bleibt ein zugeklapptes Buch“ heißt es da lapidar. Ludwig Lahers Annäherung beweist, daß das nicht so sein muß.