Bookbot

Der Tod kam immer montags

Ocena książki

Parametry

  • 159 stron
  • 6 godzin czytania

Więcej o książce

Horst Schmidt schildert in seiner eindrucksvollen Autobiografie sein Leben in der Illegalität, verfolgt von der Gestapo und versteckt in der Wohnung einer Jüdin, die über der seiner Eltern lag. Er verweigerte den Kriegsdienst in der Wehrmacht und wurde dafür vom Volksgerichtshof unter Freisler zum Tode verurteilt. Als Mitglied der Zeugen Jehovas reiste er als Kurier durch Deutschland, um die verbotenen Schriften seiner Glaubensgemeinschaft zu verteilen. In Danzig lernte er seine spätere Frau Hermine kennen, die ebenfalls Haft und Konzentrationslager überlebte. Seine Pflegemutter Emmy Zehden versteckte kriegsdienstverweigernde Glaubensbrüder in einer Gartenlaube in Berlin und wurde in Plötzensee hingerichtet; die Straße vor der Gedenkstätte trägt ihren Namen. Die Mehrheit der Kriegsdienstverweigerer im Nationalsozialismus waren Zeugen Jehovas. Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung hat seine Wurzeln in der Verfolgung dieser Glaubensgemeinschaft. Obwohl sie nicht als Vorläufer der Friedensbewegung gelten, lehnten sie als Christen den Waffengebrauch gegen Menschen und Völker ab. Die Thematik der Kriegsdienstverweigerung in der NS-Zeit regt zu aktuellen Diskussionen an, doch jede Generation muss ihre eigenen Antworten auf die Herausforderungen ihrer Zeit finden.

Zakup książki

Der Tod kam immer montags, Horst Schmidt-Brümmer

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

4,6
Doskonała
5 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Der Tod kam immer montags
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
159
ISBN10
3898612015
ISBN13
9783898612012
Seria
Tagi
Ocena
4,6 z 5
Opis
Horst Schmidt schildert in seiner eindrucksvollen Autobiografie sein Leben in der Illegalität, verfolgt von der Gestapo und versteckt in der Wohnung einer Jüdin, die über der seiner Eltern lag. Er verweigerte den Kriegsdienst in der Wehrmacht und wurde dafür vom Volksgerichtshof unter Freisler zum Tode verurteilt. Als Mitglied der Zeugen Jehovas reiste er als Kurier durch Deutschland, um die verbotenen Schriften seiner Glaubensgemeinschaft zu verteilen. In Danzig lernte er seine spätere Frau Hermine kennen, die ebenfalls Haft und Konzentrationslager überlebte. Seine Pflegemutter Emmy Zehden versteckte kriegsdienstverweigernde Glaubensbrüder in einer Gartenlaube in Berlin und wurde in Plötzensee hingerichtet; die Straße vor der Gedenkstätte trägt ihren Namen. Die Mehrheit der Kriegsdienstverweigerer im Nationalsozialismus waren Zeugen Jehovas. Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung hat seine Wurzeln in der Verfolgung dieser Glaubensgemeinschaft. Obwohl sie nicht als Vorläufer der Friedensbewegung gelten, lehnten sie als Christen den Waffengebrauch gegen Menschen und Völker ab. Die Thematik der Kriegsdienstverweigerung in der NS-Zeit regt zu aktuellen Diskussionen an, doch jede Generation muss ihre eigenen Antworten auf die Herausforderungen ihrer Zeit finden.