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Demokratie

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  • 547 stron
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Dieses Buch ist sowohl frenetisch bejubelt als auch heftig kritisiert worden. Es bietet eine scharfe Analyse der westlichen (Medien-)Demokratien, die unter dem Deckmantel der Freiheit Unfreiheit organisieren und die Gegenwart aus der Zukunft subventionieren. Der Autor stammt aus dem amerikanischen libertären Umfeld, das oft als anarcho-kapitalistisch bezeichnet wird. Seine Kritik an Demokratie und Staat ist jedoch von einem kulturkonservativen Geist geprägt, wobei er staatlich betriebene kulturelle Deregulierung als organisierte Dekadenz betrachtet. Die Zustimmung von hiesigen Staatskritikern, die in verschiedenen anarchistischen Strömungen aktiv sind, schwindet an dieser Stelle schnell. Der Autor zeigt wenig Sympathie für diese Ansichten und sieht sie als Ergebnis staatlich verursachter Fehlallokationen. Stattdessen plädiert er für eine „natürliche Ordnung“, die entstehen kann, wenn die assoziative Kraft der Menschen ungehindert von staatlicher Macht wirken kann. Auch wenn man seine Überzeugung, die aus der amerikanischen „Staatsbildung von unten“ stammt, nicht teilt, ist das Buch aufgrund seiner Fähigkeit, etablierte Frontstellungen zu hinterfragen und durcheinanderzubringen, äußerst empfehlenswert und unterhaltsam.

Zakup książki

Demokratie, Hans-Hermann Wiebe

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
144,54 zł

Metody płatności

4,3
Bardzo dobra
4 Ocena

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Tytuł
Demokratie
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
547
ISBN10
3933497868
ISBN13
9783933497864
Seria
Oryginalna nazwa
Democracy
Ocena
4,3 z 5
Opis
Dieses Buch ist sowohl frenetisch bejubelt als auch heftig kritisiert worden. Es bietet eine scharfe Analyse der westlichen (Medien-)Demokratien, die unter dem Deckmantel der Freiheit Unfreiheit organisieren und die Gegenwart aus der Zukunft subventionieren. Der Autor stammt aus dem amerikanischen libertären Umfeld, das oft als anarcho-kapitalistisch bezeichnet wird. Seine Kritik an Demokratie und Staat ist jedoch von einem kulturkonservativen Geist geprägt, wobei er staatlich betriebene kulturelle Deregulierung als organisierte Dekadenz betrachtet. Die Zustimmung von hiesigen Staatskritikern, die in verschiedenen anarchistischen Strömungen aktiv sind, schwindet an dieser Stelle schnell. Der Autor zeigt wenig Sympathie für diese Ansichten und sieht sie als Ergebnis staatlich verursachter Fehlallokationen. Stattdessen plädiert er für eine „natürliche Ordnung“, die entstehen kann, wenn die assoziative Kraft der Menschen ungehindert von staatlicher Macht wirken kann. Auch wenn man seine Überzeugung, die aus der amerikanischen „Staatsbildung von unten“ stammt, nicht teilt, ist das Buch aufgrund seiner Fähigkeit, etablierte Frontstellungen zu hinterfragen und durcheinanderzubringen, äußerst empfehlenswert und unterhaltsam.