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Innenwelten und Fremdkörper

Abhängigkeitsbeziehungen bei Essstörungen und anderen seelischen Erkrankungen

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Viele Patient*innen, vor allem solche mit Essstörungen, vermeiden enge Beziehungen, die in ihrer Fantasie bedrohlich sind: Sie befürchten das Eindringen von etwas Schädlichem, das sie als Fremdkörper erleben. In der Illusion ihr Leben allein und ohne Unterstützung bewältigen zu können, weisen sie auch Ratschläge und eine therapeutische Beziehung zurück. Dieses Ablehnen von Abhängigkeitsbeziehungen und die Verleugnung bestehender Abhängigkeiten ist das Grundproblem bei der Therapie vieler Patient*innen. Gianna Williams zeigt die therapeutischen Möglichkeiten auf: Der erste Schritt muss darin bestehen, den Patient*innen zu ermöglichen Abhängigkeiten zu akzeptieren und als nicht per se bedrohlich zu erkennen. Erst dann kann eine Weiterentwicklung einsetzen, die die Beziehung der Patient*innen zu sich selbst und zu anderen Menschen verbessert. Die Autorin erörtert die theoretischen Grundlagen zum Verständnis dieser Psychopathologie und illustriert die Schwierigkeiten bei deren Behandlung in einer Vielzahl von Fallgeschichten.

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Innenwelten und Fremdkörper, Gianna Polacco Williams

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Innenwelten und Fremdkörper
Podtytuł
Abhängigkeitsbeziehungen bei Essstörungen und anderen seelischen Erkrankungen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3837932141
ISBN13
9783837932140
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
Internal landscapes and foreign bodies
Opis
Viele Patient*innen, vor allem solche mit Essstörungen, vermeiden enge Beziehungen, die in ihrer Fantasie bedrohlich sind: Sie befürchten das Eindringen von etwas Schädlichem, das sie als Fremdkörper erleben. In der Illusion ihr Leben allein und ohne Unterstützung bewältigen zu können, weisen sie auch Ratschläge und eine therapeutische Beziehung zurück. Dieses Ablehnen von Abhängigkeitsbeziehungen und die Verleugnung bestehender Abhängigkeiten ist das Grundproblem bei der Therapie vieler Patient*innen. Gianna Williams zeigt die therapeutischen Möglichkeiten auf: Der erste Schritt muss darin bestehen, den Patient*innen zu ermöglichen Abhängigkeiten zu akzeptieren und als nicht per se bedrohlich zu erkennen. Erst dann kann eine Weiterentwicklung einsetzen, die die Beziehung der Patient*innen zu sich selbst und zu anderen Menschen verbessert. Die Autorin erörtert die theoretischen Grundlagen zum Verständnis dieser Psychopathologie und illustriert die Schwierigkeiten bei deren Behandlung in einer Vielzahl von Fallgeschichten.