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Elementar-Ereignis

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  • 400 stron
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Am 25. Juli 1934 stürmt eine SS-Einheit das Bundeskanzleramt in Wien und tötet Engelbert Dollfuß, den Führer des autoritären Ständestaates. Unmittelbar darauf bricht ein Aufstand illegaler Nationalsozialisten in mehreren österreichischen Bundesländern aus, der mehrere Tage andauert und rund 250 Todesopfer fordert. Dieser Aufstand wurde von der Geschichtsforschung bisher wenig beachtet, obwohl dramatische Ereignisse stattfanden: In der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich und Salzburg wurden Hunderte Gendarmerieposten besetzt, Straßen und Bahnlinien kontrolliert, Telefonleitungen unterbrochen, politische Gegner verhaftet und oft misshandelt. Es kam zu heftigen Kämpfen mit der Exekutive, der Heimwehr und dem Bundesheer. Der Putsch scheiterte, kündigte jedoch unheilvoll an, was im März 1938 und in den Folgejahren geschehen sollte. Die Daten von mehreren Tausend Putschteilnehmern bieten einen überraschenden Einblick in die sozialen Milieus und Altersgruppen, in denen der Nationalsozialismus besonders stark war. Es wird untersucht, warum manche Regionen nazifreundlicher waren und ob ein Zusammenhang mit dem Protestantismus bestand. Die Analyse zeigt, dass der Nationalsozialismus vor allem Menschen anzog, die von einer ambivalenten Haltung gegenüber einer gleichzeitig erhofften und gefürchteten Modernisierung geprägt waren, was die destruktive Dynamik des Nationalsozialismus anheizte.

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Elementar-Ereignis, Kurt Bauer

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Elementar-Ereignis
Język
niemiecki
Autorzy
Kurt Bauer
Wydawca
Czernin
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
400
ISBN10
3707601641
ISBN13
9783707601640
Seria
Opis
Am 25. Juli 1934 stürmt eine SS-Einheit das Bundeskanzleramt in Wien und tötet Engelbert Dollfuß, den Führer des autoritären Ständestaates. Unmittelbar darauf bricht ein Aufstand illegaler Nationalsozialisten in mehreren österreichischen Bundesländern aus, der mehrere Tage andauert und rund 250 Todesopfer fordert. Dieser Aufstand wurde von der Geschichtsforschung bisher wenig beachtet, obwohl dramatische Ereignisse stattfanden: In der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich und Salzburg wurden Hunderte Gendarmerieposten besetzt, Straßen und Bahnlinien kontrolliert, Telefonleitungen unterbrochen, politische Gegner verhaftet und oft misshandelt. Es kam zu heftigen Kämpfen mit der Exekutive, der Heimwehr und dem Bundesheer. Der Putsch scheiterte, kündigte jedoch unheilvoll an, was im März 1938 und in den Folgejahren geschehen sollte. Die Daten von mehreren Tausend Putschteilnehmern bieten einen überraschenden Einblick in die sozialen Milieus und Altersgruppen, in denen der Nationalsozialismus besonders stark war. Es wird untersucht, warum manche Regionen nazifreundlicher waren und ob ein Zusammenhang mit dem Protestantismus bestand. Die Analyse zeigt, dass der Nationalsozialismus vor allem Menschen anzog, die von einer ambivalenten Haltung gegenüber einer gleichzeitig erhofften und gefürchteten Modernisierung geprägt waren, was die destruktive Dynamik des Nationalsozialismus anheizte.