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Die Fenster der Monade

Gottfried Wilhelm Leibniz' Theater der Natur und Kunst

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  • 280 stron
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Das Buch untersucht die zentrale Rolle von Bildern in der Entwicklung der modernen Philosophie, insbesondere durch die Analyse bedeutender Denker des 17. Jahrhunderts. Der Ausgangspunkt ist die Staatstheorie in Thomas Hobbes' "Leviathan". Im Fokus steht nun Gottfried Wilhelm Leibniz' Konzept eines Theaters der Natur und Kunst sowie eines Atlas der Einbildungskraft, das für das Verständnis seiner Philosophie von großer Bedeutung sein könnte. Trotz Leibniz' hartnäckiger Verfolgung dieser Idee blieb sie in der Forschung weitgehend unbekannt, was auf die fragmentarische Überlieferung seiner Schriften und die Vorliebe der Philosophiegeschichte für transzendierte visuelle und haptische Welten zurückzuführen ist. Neueste Ausgaben seiner Werke ermöglichen es nun, Leibniz' Wertschätzung für die taktile und visuelle Wahrnehmung im Kontext zu betrachten. Das Projekt des Theaters der Natur und Kunst bietet nicht nur eine Ergänzung zu seinen vielfältigen Denkansätzen, sondern auch einen neuen Rahmen. Leibniz' Interesse am Theatrum Naturae et Artis könnte das Gesamtbild seiner Philosophie verändern, indem es die Kluft zwischen Kalkül und Anschauung sowie zwischen der "Fensterlosigkeit" der Monade und der körperlichen Form ihrer Wahrnehmung vertieft und überbrückt.

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Die Fenster der Monade, Horst Bredekamp

Język
Rok wydania
2020
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Tytuł
Die Fenster der Monade
Podtytuł
Gottfried Wilhelm Leibniz' Theater der Natur und Kunst
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Liczba stron
280
ISBN10
3110634384
ISBN13
9783110634389
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Das Buch untersucht die zentrale Rolle von Bildern in der Entwicklung der modernen Philosophie, insbesondere durch die Analyse bedeutender Denker des 17. Jahrhunderts. Der Ausgangspunkt ist die Staatstheorie in Thomas Hobbes' "Leviathan". Im Fokus steht nun Gottfried Wilhelm Leibniz' Konzept eines Theaters der Natur und Kunst sowie eines Atlas der Einbildungskraft, das für das Verständnis seiner Philosophie von großer Bedeutung sein könnte. Trotz Leibniz' hartnäckiger Verfolgung dieser Idee blieb sie in der Forschung weitgehend unbekannt, was auf die fragmentarische Überlieferung seiner Schriften und die Vorliebe der Philosophiegeschichte für transzendierte visuelle und haptische Welten zurückzuführen ist. Neueste Ausgaben seiner Werke ermöglichen es nun, Leibniz' Wertschätzung für die taktile und visuelle Wahrnehmung im Kontext zu betrachten. Das Projekt des Theaters der Natur und Kunst bietet nicht nur eine Ergänzung zu seinen vielfältigen Denkansätzen, sondern auch einen neuen Rahmen. Leibniz' Interesse am Theatrum Naturae et Artis könnte das Gesamtbild seiner Philosophie verändern, indem es die Kluft zwischen Kalkül und Anschauung sowie zwischen der "Fensterlosigkeit" der Monade und der körperlichen Form ihrer Wahrnehmung vertieft und überbrückt.