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"Krieg im Frieden"

Die Führung der k.u.k. Armee und die Großmachtpolitik Österreich-Ungarns 1906-1914

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Seit 1906 forderte die Führung der k. u. k. Armee immer wieder, auf Krieg als Mittel zur Stabilisierung der Großmachtposition Österreich-Ungarns zurückzugreifen. Dabei verfügte das Habsburgerreich gar nicht über die militärischen Ressourcen für einen Kampf an mehreren Fronten: Die politischen Strukturen der Doppelmonarchie verhinderten eine massive Aufrüstung und die militärischen Absprachen mit Deutschland und Italien boten keinen Ersatz für mangelnde eigene Schlagkraft. Der Wiener Generalstab setzte dennoch auf umfassende Operationsplanungen und die rigorose Ausrichtung des Friedensalltags der Armee auf den Kriegsfall. In den Krisen ab 1908 bestimmten daher auch keineswegs nur die Versatzstücke zeitgenössischer Weltanschauungsangebote oder konkrete Gruppeninteressen das Handeln der Militärelite; genauso wichtig waren die durch den „Krieg im Frieden“ geprägten Denkmuster.

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"Krieg im Frieden", Günther Kronenbitter

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Krieg im Frieden"
Podtytuł
Die Führung der k.u.k. Armee und die Großmachtpolitik Österreich-Ungarns 1906-1914
Język
niemiecki
Wydawca
Oldenbourg
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
ISBN10
3486567004
ISBN13
9783486567007
Seria
Tagi
Opis
Seit 1906 forderte die Führung der k. u. k. Armee immer wieder, auf Krieg als Mittel zur Stabilisierung der Großmachtposition Österreich-Ungarns zurückzugreifen. Dabei verfügte das Habsburgerreich gar nicht über die militärischen Ressourcen für einen Kampf an mehreren Fronten: Die politischen Strukturen der Doppelmonarchie verhinderten eine massive Aufrüstung und die militärischen Absprachen mit Deutschland und Italien boten keinen Ersatz für mangelnde eigene Schlagkraft. Der Wiener Generalstab setzte dennoch auf umfassende Operationsplanungen und die rigorose Ausrichtung des Friedensalltags der Armee auf den Kriegsfall. In den Krisen ab 1908 bestimmten daher auch keineswegs nur die Versatzstücke zeitgenössischer Weltanschauungsangebote oder konkrete Gruppeninteressen das Handeln der Militärelite; genauso wichtig waren die durch den „Krieg im Frieden“ geprägten Denkmuster.