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Techno-Kolonialismus

Zur Theorie und imaginären Kartographie der Medienkulturen

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  • 220 stron
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Wenige Begriffe sind so verschwommen wie Kultur und Medien. Im deutschsprachigen Raum fehlt es Kulturwissenschaften und Medientheorie an analytischer Präzision. Der Autor schlägt vor, Medien mithilfe von Diskursanalyse und Hegemonietheorie zu untersuchen, basierend auf Errungenschaften der Cultural Studies, Media Studies und Postcolonial Studies. Kultur, Diskurs, Identität und Macht sind untrennbar miteinander verbunden. Kommunikation wird nicht mehr als Transport von Botschaften, sondern als Erzeugung von Gemeinschaft und Identität betrachtet. Medien werden im weitesten Sinne als 'signifying institutions' verstanden, deren 'Signifikationspolitik' die Erzeugung hegemonialer Bedeutungsmuster umfasst. Der erste Teil des Buches skizziert eine Hegemonietheorie der Medien, während der zweite Teil durch Fallstudien das Imaginäre von Mediendiskursen analysiert. Dabei steht das 'mapping' techno-kolonialer Diskurse im Fokus. Es wird untersucht, wie Neue Medien und HighTech dargestellt werden, im Kontext kolonialer Diskurstraditionen, wie dem Topos der 'Eroberung neuer Kontinente'. Der US-amerikanische New Frontier-Mythos wird hinterfragt, die Suche nach einer europäischen HighTech-Identität analysiert und orientalistische sowie exotistische Diskurse im Zusammenhang mit HighTech betrachtet.

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Techno-Kolonialismus, Oliver Marchart

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Techno-Kolonialismus
Podtytuł
Zur Theorie und imaginären Kartographie der Medienkulturen
Język
niemiecki
Wydawca
Löcker
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
220
ISBN10
3854094000
ISBN13
9783854094005
Seria
Opis
Wenige Begriffe sind so verschwommen wie Kultur und Medien. Im deutschsprachigen Raum fehlt es Kulturwissenschaften und Medientheorie an analytischer Präzision. Der Autor schlägt vor, Medien mithilfe von Diskursanalyse und Hegemonietheorie zu untersuchen, basierend auf Errungenschaften der Cultural Studies, Media Studies und Postcolonial Studies. Kultur, Diskurs, Identität und Macht sind untrennbar miteinander verbunden. Kommunikation wird nicht mehr als Transport von Botschaften, sondern als Erzeugung von Gemeinschaft und Identität betrachtet. Medien werden im weitesten Sinne als 'signifying institutions' verstanden, deren 'Signifikationspolitik' die Erzeugung hegemonialer Bedeutungsmuster umfasst. Der erste Teil des Buches skizziert eine Hegemonietheorie der Medien, während der zweite Teil durch Fallstudien das Imaginäre von Mediendiskursen analysiert. Dabei steht das 'mapping' techno-kolonialer Diskurse im Fokus. Es wird untersucht, wie Neue Medien und HighTech dargestellt werden, im Kontext kolonialer Diskurstraditionen, wie dem Topos der 'Eroberung neuer Kontinente'. Der US-amerikanische New Frontier-Mythos wird hinterfragt, die Suche nach einer europäischen HighTech-Identität analysiert und orientalistische sowie exotistische Diskurse im Zusammenhang mit HighTech betrachtet.