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Die Muschel auf dem Berg

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Der Lebensweg von Nicolaus Stenonis, genannt Steno (1638-1686), ist faszinierend und erinnert an einen Roman. Im 17. Jahrhundert erlangte der am Hof der Medici lebende Wissenschaftler durch seine anatomischen Entdeckungen in ganz Europa Bekanntheit. Seine unstillbare Neugier führte ihn nicht nur in die Tiefen des menschlichen Körpers, sondern auch zu erstaunlichen Erkenntnissen über die Natur. Zufällig entdeckte er die verblüffende Ähnlichkeit zwischen den Zähnen eines von ihm sezierten Hais und den als Zungensteine bekannten Fossilien, deren Herkunft unklar war. Steno erkannte schnell, dass es sich um versteinerte Haizähne handelte, was bedeutete, dass die Fundorte einst von Meer umgeben waren und die Erdoberfläche sich verändert hatte. Diese Erkenntnis widersprach der biblischen Schöpfungsgeschichte. Auf seiner abenteuerlichen Entdeckungsreise erkannte Steno, dass die Erde eine Geschichte hat, die in ihrer Oberfläche wie in einem Archiv aufbewahrt ist. Er formulierte die ersten bis heute gültigen geologischen Gesetzmäßigkeiten. Alan Cutler schildert Steno als einen Mann, der in einer Zeit lebte, in der wissenschaftliche Erkenntnis gefährlich sein konnte, und der mit wenigen Schriften das Bild der Menschheit von ihrem Planeten revolutionierte.

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Die Muschel auf dem Berg, Alan Cutler

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Muschel auf dem Berg
Język
niemiecki
Wydawca
Knaus
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
ISBN10
3813501884
ISBN13
9783813501889
Seria
Oryginalna nazwa
The seashell on the mountaintop
Ocena
4 z 5
Opis
Der Lebensweg von Nicolaus Stenonis, genannt Steno (1638-1686), ist faszinierend und erinnert an einen Roman. Im 17. Jahrhundert erlangte der am Hof der Medici lebende Wissenschaftler durch seine anatomischen Entdeckungen in ganz Europa Bekanntheit. Seine unstillbare Neugier führte ihn nicht nur in die Tiefen des menschlichen Körpers, sondern auch zu erstaunlichen Erkenntnissen über die Natur. Zufällig entdeckte er die verblüffende Ähnlichkeit zwischen den Zähnen eines von ihm sezierten Hais und den als Zungensteine bekannten Fossilien, deren Herkunft unklar war. Steno erkannte schnell, dass es sich um versteinerte Haizähne handelte, was bedeutete, dass die Fundorte einst von Meer umgeben waren und die Erdoberfläche sich verändert hatte. Diese Erkenntnis widersprach der biblischen Schöpfungsgeschichte. Auf seiner abenteuerlichen Entdeckungsreise erkannte Steno, dass die Erde eine Geschichte hat, die in ihrer Oberfläche wie in einem Archiv aufbewahrt ist. Er formulierte die ersten bis heute gültigen geologischen Gesetzmäßigkeiten. Alan Cutler schildert Steno als einen Mann, der in einer Zeit lebte, in der wissenschaftliche Erkenntnis gefährlich sein konnte, und der mit wenigen Schriften das Bild der Menschheit von ihrem Planeten revolutionierte.