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Jean Améry

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In den letzten Jahren wurden die Biografien einflussreicher Schriftsteller und Denker des 20. Jahrhunderts verfasst, und nun liegt die erste Biografie über Jean Améry vor. Seine Essays und Romanessays über den Holocaust und die Gewalt des 20. Jahrhunderts sind bis heute relevant. Der biografische Bericht beginnt mit den Jahren 1912 bis 1935 und widmet sich dem früh berufenen Schriftsteller und später produktiven Journalisten Améry. Sein Leben und sein Werk sind eng miteinander verknüpft, was sich in der Darstellung seiner Lebensstationen zeigt, die in einem subtilen Ineinander von Fakten und Werkzitaten präsentiert werden. Améry, ein Überlebender von Auschwitz, erlebte Folter und entwickelte früh Bewältigungsstrategien, die ihn zu einem brillanten Stilisten machten. 1966 gelang ihm der Durchbruch mit der Essaysammlung „Jenseits von Schuld und Sühne“, die später durch „Über das Altern“ und „Unmeisterliche Wanderjahre“ zu einer autobiografischen Trilogie erweitert wurde. Diese Werke vereinen disziplinierte Argumentation, stilistische Eleganz und persönliche Erfahrung und machten Améry zu einem führenden Intellektuellen. Die Biografie enthält reichhaltiges, unveröffentlichtes Material, darunter Dokumente, Lebenszeugnisse und unbekannte Briefe, und bietet eine klare Nachzeichnung von Amérys geistigen Positionen, die uns an das erinnern, was wir heute nicht mehr besitzen.

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Jean Améry, Irene Heidelberger-Leonard

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Jean Améry
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
408
ISBN10
3608935398
ISBN13
9783608935394
Seria
Oryginalna nazwa
Jean Améry
Ocena
3,25 z 5
Opis
In den letzten Jahren wurden die Biografien einflussreicher Schriftsteller und Denker des 20. Jahrhunderts verfasst, und nun liegt die erste Biografie über Jean Améry vor. Seine Essays und Romanessays über den Holocaust und die Gewalt des 20. Jahrhunderts sind bis heute relevant. Der biografische Bericht beginnt mit den Jahren 1912 bis 1935 und widmet sich dem früh berufenen Schriftsteller und später produktiven Journalisten Améry. Sein Leben und sein Werk sind eng miteinander verknüpft, was sich in der Darstellung seiner Lebensstationen zeigt, die in einem subtilen Ineinander von Fakten und Werkzitaten präsentiert werden. Améry, ein Überlebender von Auschwitz, erlebte Folter und entwickelte früh Bewältigungsstrategien, die ihn zu einem brillanten Stilisten machten. 1966 gelang ihm der Durchbruch mit der Essaysammlung „Jenseits von Schuld und Sühne“, die später durch „Über das Altern“ und „Unmeisterliche Wanderjahre“ zu einer autobiografischen Trilogie erweitert wurde. Diese Werke vereinen disziplinierte Argumentation, stilistische Eleganz und persönliche Erfahrung und machten Améry zu einem führenden Intellektuellen. Die Biografie enthält reichhaltiges, unveröffentlichtes Material, darunter Dokumente, Lebenszeugnisse und unbekannte Briefe, und bietet eine klare Nachzeichnung von Amérys geistigen Positionen, die uns an das erinnern, was wir heute nicht mehr besitzen.