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Soziale Probleme von Menschen mit geistiger Behinderung

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  • 360 stron
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Probleme von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung werden in der Heilpädagogik und in der Praxis der Behindertenhilfe immer noch vornehmlich aus der geistigen Behinderung heraus interpretiert. Obwohl in der Fachdiskussion Behinderung heute primär als soziale Kategorie verstanden wird, zeigt sich v. a. in der Praxis der Behindertenhilfe eine Dominanz der Schädigungsperspektive: Behinderung wird primär als medizinische oder als individuelle Kategorie aufgefasst. Dieses Buch leistet einen Beitrag dazu, Lebensprobleme von Menschen mit geistiger Behinderung konsequent als soziale Problematik verstehbar zu machen. Nach den Themen Geschlecht, Sexualität, Liebe und Partnerschaft werden als spezifische soziale Problematik Einsamkeit und Ablösung vom Elternhaus behandelt. Ein eigener Themenbereich beschäftigt sich mit Fragen der strukturellen sowie der personalen Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie der Delinquenz und Kriminalität. Unter der Überschrift „Gesundheit und Behinderung“ werden u. a. Defizite der allgemeinmedizinischen Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung, Alkohol- und Suchtgefährdungen, Verhaltensauffälligkeiten und Persönlichkeitsstörungen behandelt. Das Themenspektrum Stigmatisierung, soziale Abhängigkeit und Fremdbestimmung, soziale Ausgrenzung und Abwertung bildet den abschließenden Schwerpunkt des Bandes.

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Soziale Probleme von Menschen mit geistiger Behinderung, Ernst Wüllenweber

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Soziale Probleme von Menschen mit geistiger Behinderung
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
360
ISBN10
3170180622
ISBN13
9783170180628
Seria
Opis
Probleme von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung werden in der Heilpädagogik und in der Praxis der Behindertenhilfe immer noch vornehmlich aus der geistigen Behinderung heraus interpretiert. Obwohl in der Fachdiskussion Behinderung heute primär als soziale Kategorie verstanden wird, zeigt sich v. a. in der Praxis der Behindertenhilfe eine Dominanz der Schädigungsperspektive: Behinderung wird primär als medizinische oder als individuelle Kategorie aufgefasst. Dieses Buch leistet einen Beitrag dazu, Lebensprobleme von Menschen mit geistiger Behinderung konsequent als soziale Problematik verstehbar zu machen. Nach den Themen Geschlecht, Sexualität, Liebe und Partnerschaft werden als spezifische soziale Problematik Einsamkeit und Ablösung vom Elternhaus behandelt. Ein eigener Themenbereich beschäftigt sich mit Fragen der strukturellen sowie der personalen Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie der Delinquenz und Kriminalität. Unter der Überschrift „Gesundheit und Behinderung“ werden u. a. Defizite der allgemeinmedizinischen Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung, Alkohol- und Suchtgefährdungen, Verhaltensauffälligkeiten und Persönlichkeitsstörungen behandelt. Das Themenspektrum Stigmatisierung, soziale Abhängigkeit und Fremdbestimmung, soziale Ausgrenzung und Abwertung bildet den abschließenden Schwerpunkt des Bandes.