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Abbilder Gottes

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Ist Menschenwürde unteilbar? Hirntote und der Umgang mit ihnen Monika Wogrolly begab sich im Rahmen eines Forschungsprojektes als teilnehmende Beobachterin in medizinische Institutionen. Dabei traf sie in einer Neurochirurgischen Intensivstation auf einen Patienten, der ihr von den Ärzten als „tot“ vorgestellt wurde, sich aber noch regte und beatmet wurde. Er unterschied sich äußerlich nicht von anderen Koma-Patienten. Nur das Wissen der Experten um seinen unwiderruflichen Stammhirnausfall brachte ihn um seine Menschenwürde und den Patientenstatus. Monika Wogrolly zeigt das Dilemma, in dem sich sowohl behandelnder Arzt als auch Besucher gegenüber Patienten befinden, die nicht mehr auf herkömmliche Weise kommunikationsfähig sind. Abwehr- und Verarbeitungsstrategien im Umgang mit solchen „schwierigen Fällen“, aber auch ein Modell der „guten Nähe“ werden dabei ebenso diskutiert wie die praktischen Folgen der seit 1968 geltenden Hirntod-Definition.

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Abbilder Gottes, Monika Wogrolly

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Abbilder Gottes
Język
niemiecki
Wydawca
Styria
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
295
ISBN10
3222131503
ISBN13
9783222131509
Seria
Tagi
Opis
Ist Menschenwürde unteilbar? Hirntote und der Umgang mit ihnen Monika Wogrolly begab sich im Rahmen eines Forschungsprojektes als teilnehmende Beobachterin in medizinische Institutionen. Dabei traf sie in einer Neurochirurgischen Intensivstation auf einen Patienten, der ihr von den Ärzten als „tot“ vorgestellt wurde, sich aber noch regte und beatmet wurde. Er unterschied sich äußerlich nicht von anderen Koma-Patienten. Nur das Wissen der Experten um seinen unwiderruflichen Stammhirnausfall brachte ihn um seine Menschenwürde und den Patientenstatus. Monika Wogrolly zeigt das Dilemma, in dem sich sowohl behandelnder Arzt als auch Besucher gegenüber Patienten befinden, die nicht mehr auf herkömmliche Weise kommunikationsfähig sind. Abwehr- und Verarbeitungsstrategien im Umgang mit solchen „schwierigen Fällen“, aber auch ein Modell der „guten Nähe“ werden dabei ebenso diskutiert wie die praktischen Folgen der seit 1968 geltenden Hirntod-Definition.