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Die Mythen der Modernisierer

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Ob in London, Paris, Wien, Rom oder Berlin: Modernisieren ist modern. Nichts kann bleiben, wie es ist, lautet das parteiübergreifende Credo der Modernisierer. Das 21. Jahrhundert - so soll es scheinen - kommt, wie es kommt: kalt, hart, riskant, berechnend und doch unberechenbar. Gnadenlos vertreibt der eisige Wind der neuen Zeit die wohlige Atmosphäre sozialer Wärmestuben und zerstört noch die letzte Nische, in der plüschige Visionen und Weltveränderungsideen ihr Dasein fristen könnten. Wettbewerbsfähigkeit heißt das neue Selektionsmerkmal, das die zukunftsfähige von der untergehenden Spezies trennt. Das Buch durchleuchtet die gängige Reform-Argumente und die hinter ihnen stehenden ökonomischen Begriffe. Die Wurzeln des Modernisierungs-Programms ortet die Analyse nicht in den politischen, sondern in der ökonomischen Sphäre. Auch die Autorin meint, dass nichts bleiben kann, wie es ist. Sie bezieht diese Aussage jedoch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse selbst.

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Die Mythen der Modernisierer, Sahra Wagenknecht

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Mythen der Modernisierer
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
ISBN10
3928498843
ISBN13
9783928498845
Seria
Tagi
Biznes
Ocena
5 z 5
Opis
Ob in London, Paris, Wien, Rom oder Berlin: Modernisieren ist modern. Nichts kann bleiben, wie es ist, lautet das parteiübergreifende Credo der Modernisierer. Das 21. Jahrhundert - so soll es scheinen - kommt, wie es kommt: kalt, hart, riskant, berechnend und doch unberechenbar. Gnadenlos vertreibt der eisige Wind der neuen Zeit die wohlige Atmosphäre sozialer Wärmestuben und zerstört noch die letzte Nische, in der plüschige Visionen und Weltveränderungsideen ihr Dasein fristen könnten. Wettbewerbsfähigkeit heißt das neue Selektionsmerkmal, das die zukunftsfähige von der untergehenden Spezies trennt. Das Buch durchleuchtet die gängige Reform-Argumente und die hinter ihnen stehenden ökonomischen Begriffe. Die Wurzeln des Modernisierungs-Programms ortet die Analyse nicht in den politischen, sondern in der ökonomischen Sphäre. Auch die Autorin meint, dass nichts bleiben kann, wie es ist. Sie bezieht diese Aussage jedoch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse selbst.