Bookbot

Scheiternde Erfolge oder: die bitteren Früchte politischer Emanzipationserfolge

Parametry

  • 112 stron
  • 4 godziny czytania

Więcej o książce

„Gesellschaft als Diskurs der Wünsche meint das Verfertigen des Sozialen im Prozess des sozialen Diskurses, nicht Unterwerfung unter vorgefertigte Normierungen“: Dieser Satz von Nico Diemer ist das Motto der Widersprüche. Ein solcher „Diskurs der Wünsche“ war über die 20 Jahre des Bestehens der Widersprüche nicht frei von Enttäuschungen. Immer wieder sind wir gezwungen, uns zu Phänomenen zu äußern, deren Beseitigung wir kritisch begleitet haben und die wir überwunden hofften. Viele Errungenschaften werden im Zuge ihrer Etablierung durch eine neoliberale Politik des „getting-tough“ vereinnahmt. Begriffe wie „Teilgeschlossene Unterbringung“ oder „Individuelle Geschlossene Unterbringung“ wurden bereits bei ihrer Einführung als kontrollierende Instanzen kritisiert, sind jedoch Indikatoren für die allmähliche Überwindung der Einsperrung von Kindern und Jugendlichen. Heute hingegen bereiten diese Begriffe den Weg für die Wiedererstarkung der Einsperrung. Das Heft enthält folgende SCHWERPUNKT-Beiträge: Reinhard Kreissl über die Entzauberung des Kriminellen; Peter Beresford und Suzy Croft zur Demokratisierung Sozialer Arbeit; Regina Brunnett zur neoliberalen Ökonomie alternativer Gesundheitskonzepte; Olaf Ehmig über den Kampf gegen die Geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen. FORUM-Beiträge: Volker Busch-Geertsema über die Folgen der Hartzgesetzgebung; Joachim Weber über den Sinn von Gewalt.

Zakup książki

Scheiternde Erfolge oder: die bitteren Früchte politischer Emanzipationserfolge, Michael May

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Scheiternde Erfolge oder: die bitteren Früchte politischer Emanzipationserfolge
Język
niemiecki
Wydawca
Kleine
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
112
ISBN10
3893703888
ISBN13
9783893703883
Seria
Tagi
Opis
„Gesellschaft als Diskurs der Wünsche meint das Verfertigen des Sozialen im Prozess des sozialen Diskurses, nicht Unterwerfung unter vorgefertigte Normierungen“: Dieser Satz von Nico Diemer ist das Motto der Widersprüche. Ein solcher „Diskurs der Wünsche“ war über die 20 Jahre des Bestehens der Widersprüche nicht frei von Enttäuschungen. Immer wieder sind wir gezwungen, uns zu Phänomenen zu äußern, deren Beseitigung wir kritisch begleitet haben und die wir überwunden hofften. Viele Errungenschaften werden im Zuge ihrer Etablierung durch eine neoliberale Politik des „getting-tough“ vereinnahmt. Begriffe wie „Teilgeschlossene Unterbringung“ oder „Individuelle Geschlossene Unterbringung“ wurden bereits bei ihrer Einführung als kontrollierende Instanzen kritisiert, sind jedoch Indikatoren für die allmähliche Überwindung der Einsperrung von Kindern und Jugendlichen. Heute hingegen bereiten diese Begriffe den Weg für die Wiedererstarkung der Einsperrung. Das Heft enthält folgende SCHWERPUNKT-Beiträge: Reinhard Kreissl über die Entzauberung des Kriminellen; Peter Beresford und Suzy Croft zur Demokratisierung Sozialer Arbeit; Regina Brunnett zur neoliberalen Ökonomie alternativer Gesundheitskonzepte; Olaf Ehmig über den Kampf gegen die Geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen. FORUM-Beiträge: Volker Busch-Geertsema über die Folgen der Hartzgesetzgebung; Joachim Weber über den Sinn von Gewalt.