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Gespenster und Geschlechter

Homoerotik in der europäischen Schauerliteratur

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  • 279 stron
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Unsittliche Schwärmereien „Nichts trägt zu Ausartung und Verwilderung mehr bey, als das Lesen der Geister- und Ritter-Romane. Werft diese unseligen Schriften weg, die so oft zu unsittlichen Schwärmereyen und sogar zum Selbstmorde geführt haben.“ (L. F. Schulz über „Edle Charakterzüge“, 1804) 1804 konnte die Lektüre von Schauerliteratur für 'unsittliche Schwärmereyen' verantwortlich gemacht werden, 200 Jahre später offenbaren die unterhaltsam-schaurigen Geschichten ihre unterschwellig transportierten Botschaften, in denen es nicht selten um verpönte Formen der Sexualität geht. Ein Mann, der eine als Mann verkleidete Frau begehrt, ein Mann, der sich als Frau verkleiden oder gar in eine verwandeln möchte, Frauen und Männer, die sich zu doppelgeschlechtlichen Hermaphroditen vereinigen wollen – sie alle stehen in der phantastischen Literatur nur allzu oft für chiffrierte (männliche) Homoerotik. Das Buch stellt bekannte und weniger bekannte Autoren vor: William Beckford, Jacques Cazotte, E. T. A. Hoffmann, Francis Lathom, Matthew Gregory Lewis, Charles Robert Maturin, Friedrich de la Motte-Fouqé, Benedikte Naubert, Fitz-James O'Brien, Wladimir Odojewski, Jan Potocki, Igino Ugo Tarchetti, Ludwig Tieck, Christian Heinrich Spieß, Alexander von Ungern-Sternberg u. a.

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Gespenster und Geschlechter, Dino Heicker

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gespenster und Geschlechter
Podtytuł
Homoerotik in der europäischen Schauerliteratur
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
279
ISBN10
3935596588
ISBN13
9783935596589
Seria
Opis
Unsittliche Schwärmereien „Nichts trägt zu Ausartung und Verwilderung mehr bey, als das Lesen der Geister- und Ritter-Romane. Werft diese unseligen Schriften weg, die so oft zu unsittlichen Schwärmereyen und sogar zum Selbstmorde geführt haben.“ (L. F. Schulz über „Edle Charakterzüge“, 1804) 1804 konnte die Lektüre von Schauerliteratur für 'unsittliche Schwärmereyen' verantwortlich gemacht werden, 200 Jahre später offenbaren die unterhaltsam-schaurigen Geschichten ihre unterschwellig transportierten Botschaften, in denen es nicht selten um verpönte Formen der Sexualität geht. Ein Mann, der eine als Mann verkleidete Frau begehrt, ein Mann, der sich als Frau verkleiden oder gar in eine verwandeln möchte, Frauen und Männer, die sich zu doppelgeschlechtlichen Hermaphroditen vereinigen wollen – sie alle stehen in der phantastischen Literatur nur allzu oft für chiffrierte (männliche) Homoerotik. Das Buch stellt bekannte und weniger bekannte Autoren vor: William Beckford, Jacques Cazotte, E. T. A. Hoffmann, Francis Lathom, Matthew Gregory Lewis, Charles Robert Maturin, Friedrich de la Motte-Fouqé, Benedikte Naubert, Fitz-James O'Brien, Wladimir Odojewski, Jan Potocki, Igino Ugo Tarchetti, Ludwig Tieck, Christian Heinrich Spieß, Alexander von Ungern-Sternberg u. a.