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Politik ums Kopftuch

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Der Streit ums Kopftuch bündelt Konflikte und involviert tief verwurzelte Widersprüche. In diesem Band werden zentrale Stationen der Kontroversen nachgezeichnet, Fallstricke analysiert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, um vordergründige Konfrontationen zu überwinden. Es wird über die Reichweite des Bundesverfassungsgerichtsurteils, die Gesetzgebung der Bundesländer sowie das Verhältnis von Staat und Religion in Frankreich und der Türkei informiert. Eine Auswahl offener Briefe und Presseerklärungen dokumentiert die Positionen von Migrationsbeauftragten, säkularen und religiösen Organisationen, Feministinnen und Politikerinnen mit Migrationshintergrund sowie antirassistischen Initiativen. Die Argumente gegen das Kopftuchverbot betonen, dass es Ausdruck von Islamophobie und rassistischen Dominanzverhältnissen sei, während Befürworter auf die Rolle islamistischer Gruppierungen und die Ungleichheit von Frauen hinweisen. Hintergrundartikel behandeln diese und weitere Aspekte der Auseinandersetzung und prüfen die Argumentationen. Autorinnen aus Deutschland, Frankreich, der Türkei und dem Iran reflektieren den Wandel von Staat und Religion, die Verbindung von Frauenrechten und Islam sowie die Rolle islamistischer Organisationen. Die kontroversen Standpunkte zur Kopftuch-Debatte werden eingängig und polemisch dargestellt und bieten einen umfassenden Überblick über den Konflikt, der die politische Szene der Bundesrepublik spaltete.

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Politik ums Kopftuch, Frigga Haug

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Politik ums Kopftuch
Język
niemiecki
Wydawca
Argument
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
ISBN10
388619468X
ISBN13
9783886194681
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Der Streit ums Kopftuch bündelt Konflikte und involviert tief verwurzelte Widersprüche. In diesem Band werden zentrale Stationen der Kontroversen nachgezeichnet, Fallstricke analysiert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, um vordergründige Konfrontationen zu überwinden. Es wird über die Reichweite des Bundesverfassungsgerichtsurteils, die Gesetzgebung der Bundesländer sowie das Verhältnis von Staat und Religion in Frankreich und der Türkei informiert. Eine Auswahl offener Briefe und Presseerklärungen dokumentiert die Positionen von Migrationsbeauftragten, säkularen und religiösen Organisationen, Feministinnen und Politikerinnen mit Migrationshintergrund sowie antirassistischen Initiativen. Die Argumente gegen das Kopftuchverbot betonen, dass es Ausdruck von Islamophobie und rassistischen Dominanzverhältnissen sei, während Befürworter auf die Rolle islamistischer Gruppierungen und die Ungleichheit von Frauen hinweisen. Hintergrundartikel behandeln diese und weitere Aspekte der Auseinandersetzung und prüfen die Argumentationen. Autorinnen aus Deutschland, Frankreich, der Türkei und dem Iran reflektieren den Wandel von Staat und Religion, die Verbindung von Frauenrechten und Islam sowie die Rolle islamistischer Organisationen. Die kontroversen Standpunkte zur Kopftuch-Debatte werden eingängig und polemisch dargestellt und bieten einen umfassenden Überblick über den Konflikt, der die politische Szene der Bundesrepublik spaltete.