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Psychotrope Kräfte

Patienten, Macht, Psychopharmaka

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Seit der Einführung psychiatrischer Psychopharmaka im Jahr 1952 werden kontinuierlich neue Medikamente entwickelt, und der Konsum steigt. Psychopharmaka sind umstritten und ihre Anwendung ist sowohl gesellschaftliche Praxis als auch Politikum – von der Psychiatrie über die Verabreichung von Ritalin an hyperaktive Kinder bis zur Ruhigstellung von Abschiebehäftlingen. Philippe Pignarre, selbst Klinischer Psychologe und ehemaliger Mitarbeiter der Pharmaindustrie, bietet eine tiefgehende gesellschaftliche und politische Reflexion über Psychopharmaka. Er stellt grundlegende Fragen: Was sind Psychopharmaka? Wie werden sie konstruiert? Welche Funktionen haben sie in der ärztlichen Praxis und welche Auswirkungen haben sie auf Wissenschaft und Gesellschaft? Pignarre argumentiert, dass auch die Wissenschaft unter dem Einfluss psychotroper Stoffe steht, wobei die Grenze zwischen erlaubten und verbotenen Substanzen oft willkürlich ist. Die als Psychopharmaka klassifizierten Substanzen eröffnen neue Wissensfelder, beeinflussen Krankheitsbilder und formen neue Konzepte des Psychischen. Das Buch richtet sich an Betroffene und Fachleute und fordert alle auf, sich den neuen Handlungsoptionen zu stellen. Interessierte Laien erhalten durch Berichte von Ärzten, Forschern und Patienten Einblicke in die sozialen und politischen Herausforderungen dieses komplexen Bereichs.

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Psychotrope Kräfte, Philippe Pignarre

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Psychotrope Kräfte
Podtytuł
Patienten, Macht, Psychopharmaka
Język
niemiecki
Wydawca
Diaphanes
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
ISBN10
3935300603
ISBN13
9783935300605
Seria
Opis
Seit der Einführung psychiatrischer Psychopharmaka im Jahr 1952 werden kontinuierlich neue Medikamente entwickelt, und der Konsum steigt. Psychopharmaka sind umstritten und ihre Anwendung ist sowohl gesellschaftliche Praxis als auch Politikum – von der Psychiatrie über die Verabreichung von Ritalin an hyperaktive Kinder bis zur Ruhigstellung von Abschiebehäftlingen. Philippe Pignarre, selbst Klinischer Psychologe und ehemaliger Mitarbeiter der Pharmaindustrie, bietet eine tiefgehende gesellschaftliche und politische Reflexion über Psychopharmaka. Er stellt grundlegende Fragen: Was sind Psychopharmaka? Wie werden sie konstruiert? Welche Funktionen haben sie in der ärztlichen Praxis und welche Auswirkungen haben sie auf Wissenschaft und Gesellschaft? Pignarre argumentiert, dass auch die Wissenschaft unter dem Einfluss psychotroper Stoffe steht, wobei die Grenze zwischen erlaubten und verbotenen Substanzen oft willkürlich ist. Die als Psychopharmaka klassifizierten Substanzen eröffnen neue Wissensfelder, beeinflussen Krankheitsbilder und formen neue Konzepte des Psychischen. Das Buch richtet sich an Betroffene und Fachleute und fordert alle auf, sich den neuen Handlungsoptionen zu stellen. Interessierte Laien erhalten durch Berichte von Ärzten, Forschern und Patienten Einblicke in die sozialen und politischen Herausforderungen dieses komplexen Bereichs.