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Unsere Feinde

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Dieses Buch präsentiert die historische Galerie der Feinde des Sozialismus in der Sowjetunion, in den Volksrepubliken Polen, Ungarn und Albanien sowie in der DDR und führt zugleich in die Sozialpsychologie dieser Narrationen ein. Feindbilder wirken. Diese Kulturgeschichte der Feindbilder des Sozialismus versteht die gesellschaftliche Produktion solcher malignen Masken als einen kommunikativen Prozess, an dem professionelle Propagandisten, aber auch die Bevölkerung aktiv beteiligt sind. Feindbilder sollen legitimieren, integrieren und mobilisieren; die Herrschenden gebären sie, um ihre Macht zu begründen. Aber auch die Beherrschten bleiben dabei nicht untätig. Sie können solche Feinderzählungen annehmen und für ihre ureigensten Zwecke in Dienst stellen, sie können sie aber auch ignorieren oder sich ihnen entgegenstellen. Das Tableau sozialistischer Feindbilder eröffnet Zugänge zu einem Phänomen, das auch im 21. Jahrhundert seine politische und soziale Brisanz und Wirkkraft nicht verloren hat.

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Unsere Feinde, Silke Satjukow

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Unsere Feinde
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
ISBN10
3937209808
ISBN13
9783937209807
Seria
Opis
Dieses Buch präsentiert die historische Galerie der Feinde des Sozialismus in der Sowjetunion, in den Volksrepubliken Polen, Ungarn und Albanien sowie in der DDR und führt zugleich in die Sozialpsychologie dieser Narrationen ein. Feindbilder wirken. Diese Kulturgeschichte der Feindbilder des Sozialismus versteht die gesellschaftliche Produktion solcher malignen Masken als einen kommunikativen Prozess, an dem professionelle Propagandisten, aber auch die Bevölkerung aktiv beteiligt sind. Feindbilder sollen legitimieren, integrieren und mobilisieren; die Herrschenden gebären sie, um ihre Macht zu begründen. Aber auch die Beherrschten bleiben dabei nicht untätig. Sie können solche Feinderzählungen annehmen und für ihre ureigensten Zwecke in Dienst stellen, sie können sie aber auch ignorieren oder sich ihnen entgegenstellen. Das Tableau sozialistischer Feindbilder eröffnet Zugänge zu einem Phänomen, das auch im 21. Jahrhundert seine politische und soziale Brisanz und Wirkkraft nicht verloren hat.