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Der Staat als Garant und Gegner der Freiheit

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Der Staat ist traditionell Garant der Freiheit, weil er inneren und äußeren Frieden gewährleistet und die Freiheitsrechte sichert. Seine Hoheitsgewalt, zunehmend auch seine Finanzmacht und sein immer unübersichtlicher werdendes Recht bedrohen aber auch die individuelle Freiheit. Deswegen sind die herkömmlichen Instrumente zur Formung und Mäßigung staatlicher Macht, insbesondere die parlamentarische Demokratie, die Gewaltenteilung, die Autorität des Gesetzes und der Grundrechtschutz im Leistungs- und Interventionsstaat so zu erneuern, dass der moderne Mensch auch in dem weltoffenen und europagebundenen Staat seine politische und kulturelle Mitte findet, er sich dem Sog finanzstaatlicher Verführungen entziehen kann, er in einer komplizierter werdenden Welt in einem einfachen Recht Maßstab und Orientierung findet, er das Freiheitsangebot selbstbewusst und kraftvoll annehmen kann, freiheitsverpflichteter Staat und freiheitsberechtigte Gesellschaft sich nicht mehr in einem Geflecht des Klientelstaates verheddern und damit letztlich Freiheit verlieren.

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Der Staat als Garant und Gegner der Freiheit, Paul Kirchhof

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Staat als Garant und Gegner der Freiheit
Język
niemiecki
Wydawca
Schöningh
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
123
ISBN10
3506717723
ISBN13
9783506717726
Seria
Tagi
Opis
Der Staat ist traditionell Garant der Freiheit, weil er inneren und äußeren Frieden gewährleistet und die Freiheitsrechte sichert. Seine Hoheitsgewalt, zunehmend auch seine Finanzmacht und sein immer unübersichtlicher werdendes Recht bedrohen aber auch die individuelle Freiheit. Deswegen sind die herkömmlichen Instrumente zur Formung und Mäßigung staatlicher Macht, insbesondere die parlamentarische Demokratie, die Gewaltenteilung, die Autorität des Gesetzes und der Grundrechtschutz im Leistungs- und Interventionsstaat so zu erneuern, dass der moderne Mensch auch in dem weltoffenen und europagebundenen Staat seine politische und kulturelle Mitte findet, er sich dem Sog finanzstaatlicher Verführungen entziehen kann, er in einer komplizierter werdenden Welt in einem einfachen Recht Maßstab und Orientierung findet, er das Freiheitsangebot selbstbewusst und kraftvoll annehmen kann, freiheitsverpflichteter Staat und freiheitsberechtigte Gesellschaft sich nicht mehr in einem Geflecht des Klientelstaates verheddern und damit letztlich Freiheit verlieren.