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Strukturierter Individualismus

Institutionen als ökonomische Theorie

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  • 312 stron
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Die ökonomische Theorie hat sich seit den Interventionen von Coase und North von einer reinen Koordinationslandschaft zu einer vorstrukturierten Perspektive entwickelt. Die Regeln, die Märkte koordinieren, sind nicht nur rechtlicher Natur, sondern umfassen ein breites Spektrum formaler und informaler Strukturen, die die Ökonomie stärker prägen als Recht und Wirtschaftspolitik. Der Abschied von Laisser-Faire-Normen und Regelungsphantasien zeigt, dass Institutionen das Verhalten ihrer Mitglieder nicht direkt, sondern indirekt durch Governance regulieren. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die ökonomische Theorie: Die moderne institutionelle Ökonomie nähert sich wieder soziologischen Fragestellungen und ist in der Lage, komplexe Situationen zu analysieren, die durch traditionelle Markt- und Effizienzbetrachtungen nicht erfasst werden. Institutionelles Handeln wird zum Kern ökonomischen Handelns. Priddat erörtert die Auswirkungen einer institutionenökonomischen Perspektive auf verschiedene Themen wie Kultur, Regeln, Governance, Korporatismus und Systemtheorie. Der Autor skizziert einen breiten Horizont, der die Herausforderungen und Entwicklungen innerhalb der Ökonomie sichtbar macht. Diese Erweiterung wird nicht überall akzeptiert, doch die institutionelle Ökonomie setzt sich zunehmend durch.

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Strukturierter Individualismus, Birger P. Priddat

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Strukturierter Individualismus
Podtytuł
Institutionen als ökonomische Theorie
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
312
ISBN10
389518487X
ISBN13
9783895184871
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Die ökonomische Theorie hat sich seit den Interventionen von Coase und North von einer reinen Koordinationslandschaft zu einer vorstrukturierten Perspektive entwickelt. Die Regeln, die Märkte koordinieren, sind nicht nur rechtlicher Natur, sondern umfassen ein breites Spektrum formaler und informaler Strukturen, die die Ökonomie stärker prägen als Recht und Wirtschaftspolitik. Der Abschied von Laisser-Faire-Normen und Regelungsphantasien zeigt, dass Institutionen das Verhalten ihrer Mitglieder nicht direkt, sondern indirekt durch Governance regulieren. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die ökonomische Theorie: Die moderne institutionelle Ökonomie nähert sich wieder soziologischen Fragestellungen und ist in der Lage, komplexe Situationen zu analysieren, die durch traditionelle Markt- und Effizienzbetrachtungen nicht erfasst werden. Institutionelles Handeln wird zum Kern ökonomischen Handelns. Priddat erörtert die Auswirkungen einer institutionenökonomischen Perspektive auf verschiedene Themen wie Kultur, Regeln, Governance, Korporatismus und Systemtheorie. Der Autor skizziert einen breiten Horizont, der die Herausforderungen und Entwicklungen innerhalb der Ökonomie sichtbar macht. Diese Erweiterung wird nicht überall akzeptiert, doch die institutionelle Ökonomie setzt sich zunehmend durch.