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Genozide und staatliche Gewaltverbrechen im 20. Jahrhundert

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Je weiter Nationalsozialismus und Holocaust sich zeitlich entfernen, desto präsenter sind sie im öffentlichen Gedächtnis. Unser Blickwinkel hat sich jedoch erweitert und umfasst nun auch andere Genozide und staatliche Gewaltverbrechen des 20. Jahrhunderts. Trotz der 1948 von den Vereinten Nationen beschlossenen Genozidkonvention setzten sich Massenmorde bis in die jüngste Vergangenheit fort, wobei etwa 170 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Dieser dritte Band der Reihe „Konzepte und Kontroversen“ bietet Anregungen, wie man auf theoretischer und praktischer Ebene mit dem schwierigen Thema „Genozide und staatliche Gewaltverbrechen“ umgehen kann. Die Beiträge behandeln verschiedene Aspekte, darunter die Wahrnehmung und Prävention von Genoziden, den Aufbau internationaler Kampagnen zur Verhinderung von Völkermord, sowie den Umgang mit Holocaust und anderen Genoziden im Bildungsbereich. Weitere Themen sind die Rolle der Medien bei der Versöhnung, die Herausforderungen der Erinnerungskultur in verschiedenen Ländern und die Bedeutung von Gedenkstätten. Die Autoren bieten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen, die zur Reflexion über die Vergangenheit und deren Einfluss auf die Gegenwart anregen.

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Genozide und staatliche Gewaltverbrechen im 20. Jahrhundert, Verena Radkau

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Genozide und staatliche Gewaltverbrechen im 20. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
176
ISBN10
3706540606
ISBN13
9783706540605
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Je weiter Nationalsozialismus und Holocaust sich zeitlich entfernen, desto präsenter sind sie im öffentlichen Gedächtnis. Unser Blickwinkel hat sich jedoch erweitert und umfasst nun auch andere Genozide und staatliche Gewaltverbrechen des 20. Jahrhunderts. Trotz der 1948 von den Vereinten Nationen beschlossenen Genozidkonvention setzten sich Massenmorde bis in die jüngste Vergangenheit fort, wobei etwa 170 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Dieser dritte Band der Reihe „Konzepte und Kontroversen“ bietet Anregungen, wie man auf theoretischer und praktischer Ebene mit dem schwierigen Thema „Genozide und staatliche Gewaltverbrechen“ umgehen kann. Die Beiträge behandeln verschiedene Aspekte, darunter die Wahrnehmung und Prävention von Genoziden, den Aufbau internationaler Kampagnen zur Verhinderung von Völkermord, sowie den Umgang mit Holocaust und anderen Genoziden im Bildungsbereich. Weitere Themen sind die Rolle der Medien bei der Versöhnung, die Herausforderungen der Erinnerungskultur in verschiedenen Ländern und die Bedeutung von Gedenkstätten. Die Autoren bieten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen, die zur Reflexion über die Vergangenheit und deren Einfluss auf die Gegenwart anregen.