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Das Heiligtum des Jupiter Optimus Maximus auf dem Pfaffenberg/Carnuntum

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Die Hainburger Berge bildeten den landschaftlichen Hintergrund der römischen Stadt Carnuntum. Der abgeflachte Rücken des Pfaffenberges bot ideale Voraussetzungen für einen Götterberg im antiken Urbanismus. Auf dem Plateau befand sich einst ein großes Jupiterheiligtum mit mehreren Tempeln, Kult- und Weihemonumenten sowie einem Amphitheater. Der zweite Band des Pfaffenberg-Gesamtwerkes präsentiert die rundplastischen Skulpturen, die aus den Grabungen der Jahre 1970–1985 stammen, ergänzt durch einige ältere Funde. Insgesamt werden rund 40 Bildwerke unterschiedlicher Größe und Qualität vorgestellt, wobei die meisten aus lokalem Kalksandstein gefertigt sind, mit einer Ausnahme einer Marmorstatue. Darunter befinden sich mindestens 11 Sitzstatuen des thronenden Jupiters, die als Kultstatuen oder Weihedenkmäler dienten. Einige dieser überlebensgroßen Darstellungen enthalten interessante Details, die die besondere Bedeutung des Heiligtums unterstreichen. Auch anderen Gottheiten wie Juno, Minerva oder Victoria wurden wahrscheinlich Statuen gewidmet. Zu den Funden zählen zudem ein verschollener Kopf einer Statue des Kaisers Marc Aurel, eine Geniusstatuette und Fragmente orientalischer Gottheiten. Insgesamt spiegeln die Skulpturen die religiöse Praxis eines offiziellen Kultplatzes am Limes wider, geprägt von militärischer Präsenz.

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Das Heiligtum des Jupiter Optimus Maximus auf dem Pfaffenberg/Carnuntum, Gabrielle Kremer

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Heiligtum des Jupiter Optimus Maximus auf dem Pfaffenberg/Carnuntum
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
ISBN10
3700132999
ISBN13
9783700132998
Seria
Tagi
Opis
Die Hainburger Berge bildeten den landschaftlichen Hintergrund der römischen Stadt Carnuntum. Der abgeflachte Rücken des Pfaffenberges bot ideale Voraussetzungen für einen Götterberg im antiken Urbanismus. Auf dem Plateau befand sich einst ein großes Jupiterheiligtum mit mehreren Tempeln, Kult- und Weihemonumenten sowie einem Amphitheater. Der zweite Band des Pfaffenberg-Gesamtwerkes präsentiert die rundplastischen Skulpturen, die aus den Grabungen der Jahre 1970–1985 stammen, ergänzt durch einige ältere Funde. Insgesamt werden rund 40 Bildwerke unterschiedlicher Größe und Qualität vorgestellt, wobei die meisten aus lokalem Kalksandstein gefertigt sind, mit einer Ausnahme einer Marmorstatue. Darunter befinden sich mindestens 11 Sitzstatuen des thronenden Jupiters, die als Kultstatuen oder Weihedenkmäler dienten. Einige dieser überlebensgroßen Darstellungen enthalten interessante Details, die die besondere Bedeutung des Heiligtums unterstreichen. Auch anderen Gottheiten wie Juno, Minerva oder Victoria wurden wahrscheinlich Statuen gewidmet. Zu den Funden zählen zudem ein verschollener Kopf einer Statue des Kaisers Marc Aurel, eine Geniusstatuette und Fragmente orientalischer Gottheiten. Insgesamt spiegeln die Skulpturen die religiöse Praxis eines offiziellen Kultplatzes am Limes wider, geprägt von militärischer Präsenz.