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Katze und Mensch

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Kein anderes Tier hat eine so enge Beziehung zum Menschen entwickelt und sich gleichzeitig so viel Unabhängigkeit bewahrt wie die Katze. Den Hund hat sie bereits in der Gunst der Menschen überflügelt und ist zum beliebtesten Haustier geworden. Zum Verständnis der Katze gehört auch das Wissen um die Geschichte ihrer wechselvollen Beziehung zum Menschen, die in diesem Buch dargestellt und mit den Ergebnissen der modernen Verhaltensforschung verbunden wird. Im alten Ägypten war die Katze nicht nur ein nützliche Mäusefänger sondern wurde vielmehr als Gottheit verehrt. Auch die Griechen und Römer anerkannten schon ihre Nützlichkeit. Im Nahen und im Fernen Osten, in der islamischen Welt und in China, waren Katzen äußerst beliebt. Im christlichen Abendland dagegen wurde sie als Begleiterin von Hexen und Gefährtin des Teufels verleumdet und Jahrhunderte lang geschunden, gekreuzigt, bei lebendigem Leib verbrannt oder totgeschlagen. Erst in der Neuzeit setzte der sagenhafter Aufstieg der Katzen ein. In Kirchen- und Klöstern, wie in den Postämtern und Bibliotheken wurden sie gegen die Mäuseplage eingesetzt. Seefahrernationen, wie die Italiener und Engländer, erkannten ihre unersetzliche Bedeutung gegen die Rattenplage auf den Schiffen. Im 19. Jahrhundert wurde sie schließlich zum privilegierten Liebling der Staatsmänner, Dichter und Salondamen.

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Katze und Mensch, Erhard Oeser

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Katze und Mensch
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
192
ISBN10
3534182448
ISBN13
9783534182442
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Kein anderes Tier hat eine so enge Beziehung zum Menschen entwickelt und sich gleichzeitig so viel Unabhängigkeit bewahrt wie die Katze. Den Hund hat sie bereits in der Gunst der Menschen überflügelt und ist zum beliebtesten Haustier geworden. Zum Verständnis der Katze gehört auch das Wissen um die Geschichte ihrer wechselvollen Beziehung zum Menschen, die in diesem Buch dargestellt und mit den Ergebnissen der modernen Verhaltensforschung verbunden wird. Im alten Ägypten war die Katze nicht nur ein nützliche Mäusefänger sondern wurde vielmehr als Gottheit verehrt. Auch die Griechen und Römer anerkannten schon ihre Nützlichkeit. Im Nahen und im Fernen Osten, in der islamischen Welt und in China, waren Katzen äußerst beliebt. Im christlichen Abendland dagegen wurde sie als Begleiterin von Hexen und Gefährtin des Teufels verleumdet und Jahrhunderte lang geschunden, gekreuzigt, bei lebendigem Leib verbrannt oder totgeschlagen. Erst in der Neuzeit setzte der sagenhafter Aufstieg der Katzen ein. In Kirchen- und Klöstern, wie in den Postämtern und Bibliotheken wurden sie gegen die Mäuseplage eingesetzt. Seefahrernationen, wie die Italiener und Engländer, erkannten ihre unersetzliche Bedeutung gegen die Rattenplage auf den Schiffen. Im 19. Jahrhundert wurde sie schließlich zum privilegierten Liebling der Staatsmänner, Dichter und Salondamen.