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Parfum

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  • 318 stron
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Duft kann anregen und aufregen, ist Aufforderung und Provokation zugleich. In ihrer Kulturgeschichte des Parfums stellt Renate Lohse-Jasper die große Vielfalt der Düfte und ihrer Bedeutung von der Antike bis zur modernen Parfumindustrie kenntnisreich und anschaulich dar. Duft betört und ruft Erinnerungen in uns wach. Dichter und Schriftsteller berichten davon: Der Duft einer Tasse Lindenblütentee und der Geschmack einer Madeleine lösten bei Marcel Proust die Erinnerung an seine Kindheit aus, waren Anstoß für sein Lebenswerk 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit'. Doch Dufterinnerung ist auch immer eine Komplizin der Erotik. Schon die > femmes fatales< der Antike wußten diese sinnliche Wirkung geschickt zu nutzen. Von Cleopatra wird berichtet, daß sie ihrem Antonius in einem Boot mit vergoldetem Achterdeck und parfümierten Segeln entgegenkam. Die Griechinnen konnten es sich sogar leisten, für jeden Körperteil ein anderes Aromatikum zu benutzen. Ursprünglich waren die Wohlgerüche nur dafür gedacht, erzürnte Götter zu besänftigen. Erst sehr viel später entstand das moderne Parfum, eine Mischung aus ätherischen Ölen und Alkohol, das bis heute hauptsächlich eine Funktion hat: Die Unterstreichung der persönlichen Note. Ein wunderbares Buch für alle Liebhaber der schönen Düfte.

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Parfum, Renate Lohse-Jasper

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Parfum
Język
niemiecki
Wydawca
Claassen
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
318
ISBN10
3546003691
ISBN13
9783546003698
Seria
Tagi
Opis
Duft kann anregen und aufregen, ist Aufforderung und Provokation zugleich. In ihrer Kulturgeschichte des Parfums stellt Renate Lohse-Jasper die große Vielfalt der Düfte und ihrer Bedeutung von der Antike bis zur modernen Parfumindustrie kenntnisreich und anschaulich dar. Duft betört und ruft Erinnerungen in uns wach. Dichter und Schriftsteller berichten davon: Der Duft einer Tasse Lindenblütentee und der Geschmack einer Madeleine lösten bei Marcel Proust die Erinnerung an seine Kindheit aus, waren Anstoß für sein Lebenswerk 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit'. Doch Dufterinnerung ist auch immer eine Komplizin der Erotik. Schon die > femmes fatales< der Antike wußten diese sinnliche Wirkung geschickt zu nutzen. Von Cleopatra wird berichtet, daß sie ihrem Antonius in einem Boot mit vergoldetem Achterdeck und parfümierten Segeln entgegenkam. Die Griechinnen konnten es sich sogar leisten, für jeden Körperteil ein anderes Aromatikum zu benutzen. Ursprünglich waren die Wohlgerüche nur dafür gedacht, erzürnte Götter zu besänftigen. Erst sehr viel später entstand das moderne Parfum, eine Mischung aus ätherischen Ölen und Alkohol, das bis heute hauptsächlich eine Funktion hat: Die Unterstreichung der persönlichen Note. Ein wunderbares Buch für alle Liebhaber der schönen Düfte.