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Die schöpferische Kraft der Tradition

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Was ist Tradition? Welche Rolle spielt sie in der japanischen Gesellschaft und Kultur? Welche Auswirkungen hat die Entwicklung Japans zu einer Konsum- und Informationsgesellschaft auf Kultur und Tradition? Die Situation der modernen japanischen Literatur, insbesondere der Lyrik, analysierend, versucht der Autor, unter besonderer Berücksichtigung von Krisenzeiten, den Wirkungsmechanismen der Tradition auf die Spur zu kommen. Er stellt fest, dass man im Gegensatz zum Westen, wo Tradition und Konservatismus heterogene Begriffe darstellen und die Tradition „als Energie einer die Massen durchdringenden Bewegung wahrgenommen wird“, in Japan darunter eher „traditionelle Kunst“, eine der Vergangenheit zugeordnete „bereits fertige, unbewegliche Form“ in den Händen einer Gruppe privilegierter Menschen versteht. Den Ursachen dieser Traditionsanschauung nachgehend, untersucht der Autor das Zusammenspiel von Gesellschaft, Kultur und Tradition. Immer wieder zitiert und analysiert er ältere Traditionsdiskurse und definiert schließlich selbst Tradition als einen „Körper in Bewegung, der sich dadurch, dass er sich selbst stets in eine sich ändernde Geschichte stellt, als historische Existenz kühn selbst reformiert und durch diese Bewegung zur Quelle wird, welche eine neue Kultur und Kunst hervorbringt“.

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Die schöpferische Kraft der Tradition, Takashi Tsujii

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die schöpferische Kraft der Tradition
Język
niemiecki
Wydawca
Iudicium
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
181
ISBN10
3891298927
ISBN13
9783891298923
Seria
Kategorie
Opis
Was ist Tradition? Welche Rolle spielt sie in der japanischen Gesellschaft und Kultur? Welche Auswirkungen hat die Entwicklung Japans zu einer Konsum- und Informationsgesellschaft auf Kultur und Tradition? Die Situation der modernen japanischen Literatur, insbesondere der Lyrik, analysierend, versucht der Autor, unter besonderer Berücksichtigung von Krisenzeiten, den Wirkungsmechanismen der Tradition auf die Spur zu kommen. Er stellt fest, dass man im Gegensatz zum Westen, wo Tradition und Konservatismus heterogene Begriffe darstellen und die Tradition „als Energie einer die Massen durchdringenden Bewegung wahrgenommen wird“, in Japan darunter eher „traditionelle Kunst“, eine der Vergangenheit zugeordnete „bereits fertige, unbewegliche Form“ in den Händen einer Gruppe privilegierter Menschen versteht. Den Ursachen dieser Traditionsanschauung nachgehend, untersucht der Autor das Zusammenspiel von Gesellschaft, Kultur und Tradition. Immer wieder zitiert und analysiert er ältere Traditionsdiskurse und definiert schließlich selbst Tradition als einen „Körper in Bewegung, der sich dadurch, dass er sich selbst stets in eine sich ändernde Geschichte stellt, als historische Existenz kühn selbst reformiert und durch diese Bewegung zur Quelle wird, welche eine neue Kultur und Kunst hervorbringt“.