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Direkt vom Herzen weg

Eine Liebeserklärung

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Nach dem Tod seiner Mutter entdeckt Günter Tolar in ihrem Nachlass zahlreiche amtliche Dokumente aus den Jahren 1938 bis 1949. Diese Antworten von Behörden sind in ihrer schicksalhaften Sprache so eindringlich und dramatisch, dass der Autor sich auf die Suche nach den Gegenstücken begibt. Er findet Briefe und Eingaben, die seine Mutter im Laufe der Jahre an verschiedene Ämter geschickt hatte, um sich und ihre Familie in einer grausamen Zeit zu schützen. Tolar tritt in einen hochdramatischen Dialog mit der Vergangenheit seiner Familie und der österreichischen Zeitgeschichte. Seine Mutter kämpfte allein gegen die kalten und grausamen Mühlen der „tausendjährigen Gesetze“. Aus dieser Auseinandersetzung entsteht ein neues Bild seiner Mutter, und das Buch wird zu einer berührenden Liebeserklärung an sie. Ein Textauszug zeigt ihre Haltung: Sie hätte leugnen oder sich „arisch kaufen“ können, aber sie verabscheute dies und nahm das Unglück auf sich, überzeugt von ihrem antifaschistischen Idealismus. Diese Zeilen, geschrieben im November 1945, spiegeln den unbarmherzigen Lauf der Ereignisse wider, der mit der Machtübernahme der Nazis 1938 begann und wie eine antike Tragödie wirkt.

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Direkt vom Herzen weg, Günter Tolar

Język
Rok wydania
2005
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Tytuł
Direkt vom Herzen weg
Podtytuł
Eine Liebeserklärung
Język
niemiecki
Wydawca
Czernin
Rok wydania
2005
ISBN10
3707600548
ISBN13
9783707600544
Seria
Opis
Nach dem Tod seiner Mutter entdeckt Günter Tolar in ihrem Nachlass zahlreiche amtliche Dokumente aus den Jahren 1938 bis 1949. Diese Antworten von Behörden sind in ihrer schicksalhaften Sprache so eindringlich und dramatisch, dass der Autor sich auf die Suche nach den Gegenstücken begibt. Er findet Briefe und Eingaben, die seine Mutter im Laufe der Jahre an verschiedene Ämter geschickt hatte, um sich und ihre Familie in einer grausamen Zeit zu schützen. Tolar tritt in einen hochdramatischen Dialog mit der Vergangenheit seiner Familie und der österreichischen Zeitgeschichte. Seine Mutter kämpfte allein gegen die kalten und grausamen Mühlen der „tausendjährigen Gesetze“. Aus dieser Auseinandersetzung entsteht ein neues Bild seiner Mutter, und das Buch wird zu einer berührenden Liebeserklärung an sie. Ein Textauszug zeigt ihre Haltung: Sie hätte leugnen oder sich „arisch kaufen“ können, aber sie verabscheute dies und nahm das Unglück auf sich, überzeugt von ihrem antifaschistischen Idealismus. Diese Zeilen, geschrieben im November 1945, spiegeln den unbarmherzigen Lauf der Ereignisse wider, der mit der Machtübernahme der Nazis 1938 begann und wie eine antike Tragödie wirkt.