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Löhne, Beschäftigung, Verteilung und Wachstum

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Welcher Zusammenhang besteht zwischen Löhnen und Beschäftigung? Wie beeinflussen Löhne die Einkommensverteilung und wie wirkt sich diese auf das Wirtschaftswachstum aus? Im aktuellen Mainstream wird ein klarer inverser Zusammenhang zwischen Reallöhnen und Beschäftigung angenommen, was gravierende wirtschaftspolitische Konsequenzen hat. Die vorherrschende Meinung setzt zur Bekämpfung langanhaltender Arbeitslosigkeit auf „strukturelle“ Reformen des Arbeitsmarktes und des Sozialstaates, während makroökonomische Ansätze als Irrweg betrachtet werden. Der seit über zwei Jahrzehnten beobachtbare Rückgang der (bereinigten) Lohnquote, der nicht zu höherer Beschäftigung geführt hat, wird ignoriert, ebenso wie der Misserfolg neoklassisch/monetaristischer Politikkonzepte. Die Beiträge des Sammelbandes stellen diese Sichtweise in Frage und analysieren, ob Arbeitslosigkeit tatsächlich nur durch strukturelle Merkmale des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherungssysteme verursacht wird. Eine Politik der Deregulierung und Lohnzurückhaltung hat demnach geringe Aussichten auf eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Themen umfassen unter anderem Arbeitsmarktflexibilität, Wechselwirkungen zwischen Verteilung und Verbrauchsverhalten sowie die Rolle gesetzlicher Mindestlöhne in Europa.

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Löhne, Beschäftigung, Verteilung und Wachstum, Eckhard Hein

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Löhne, Beschäftigung, Verteilung und Wachstum
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
310
ISBN10
3895185124
ISBN13
9783895185120
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Löhnen und Beschäftigung? Wie beeinflussen Löhne die Einkommensverteilung und wie wirkt sich diese auf das Wirtschaftswachstum aus? Im aktuellen Mainstream wird ein klarer inverser Zusammenhang zwischen Reallöhnen und Beschäftigung angenommen, was gravierende wirtschaftspolitische Konsequenzen hat. Die vorherrschende Meinung setzt zur Bekämpfung langanhaltender Arbeitslosigkeit auf „strukturelle“ Reformen des Arbeitsmarktes und des Sozialstaates, während makroökonomische Ansätze als Irrweg betrachtet werden. Der seit über zwei Jahrzehnten beobachtbare Rückgang der (bereinigten) Lohnquote, der nicht zu höherer Beschäftigung geführt hat, wird ignoriert, ebenso wie der Misserfolg neoklassisch/monetaristischer Politikkonzepte. Die Beiträge des Sammelbandes stellen diese Sichtweise in Frage und analysieren, ob Arbeitslosigkeit tatsächlich nur durch strukturelle Merkmale des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherungssysteme verursacht wird. Eine Politik der Deregulierung und Lohnzurückhaltung hat demnach geringe Aussichten auf eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Themen umfassen unter anderem Arbeitsmarktflexibilität, Wechselwirkungen zwischen Verteilung und Verbrauchsverhalten sowie die Rolle gesetzlicher Mindestlöhne in Europa.