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Künstlerinsel Sylt

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  • 336 stron
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Der Siegeszug der Freilichtmalerei führte um 1875 zur künstlerischen Entdeckung der Insel Sylt, die für Künstler und Erholungssuchende zu einem Inbegriff unberührter Natur wurde. Der erste Impuls kam von den schleswig-holsteinischen Künstlern Hans-Peter Feddersen und Hinrich Wrage sowie den Akademieprofessoren Eugen Dücker und Eugen Bracht, die ganze Schülergenerationen zu einem Besuch der Insel anregten. Die wachsende Abneigung gegen das Leben in den Großstädten veranlasste Expressionisten wie Emil Nolde, Otto Mueller und Erich Heckel, auf Sylt zu malen. Nach dem Ersten Weltkrieg zogen sich zahlreiche Künstler, darunter Albert Aereboe und Ewald Mataré, in die Einsamkeit des Listlandes zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten Maler wie Ernst Wilhelm Nay und Emil Schumacher. Bis heute ist der Strom der auf der Insel tätigen Künstler ungebrochen. In dieser überarbeiteten Neuauflage wurden der Text und die Anzahl der Farbabbildungen nahezu verdoppelt. Rund 100 Künstler werden in ausführlichen Kapiteln vorgestellt. Ein großer Essay behandelt die Anziehungskraft des „Freideutschen Jugendlagers“ in Klappholttal und des „Künstlerdorfes“ Kampen sowie die Rolle von Schriftstellern und Publizisten als Gastgeber für Künstlerfreunde. Weitere Kapitel widmen sich Künstlerinnen wie Tina Blau-Lang und Hanna Höch sowie Malern, die von der Insel stammen oder ihr eine zweite Heimat wurden.

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Künstlerinsel Sylt, Ulrich Schulte

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Künstlerinsel Sylt
Język
niemiecki
Wydawca
Boyens
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
336
ISBN10
3804211712
ISBN13
9783804211711
Seria
Opis
Der Siegeszug der Freilichtmalerei führte um 1875 zur künstlerischen Entdeckung der Insel Sylt, die für Künstler und Erholungssuchende zu einem Inbegriff unberührter Natur wurde. Der erste Impuls kam von den schleswig-holsteinischen Künstlern Hans-Peter Feddersen und Hinrich Wrage sowie den Akademieprofessoren Eugen Dücker und Eugen Bracht, die ganze Schülergenerationen zu einem Besuch der Insel anregten. Die wachsende Abneigung gegen das Leben in den Großstädten veranlasste Expressionisten wie Emil Nolde, Otto Mueller und Erich Heckel, auf Sylt zu malen. Nach dem Ersten Weltkrieg zogen sich zahlreiche Künstler, darunter Albert Aereboe und Ewald Mataré, in die Einsamkeit des Listlandes zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten Maler wie Ernst Wilhelm Nay und Emil Schumacher. Bis heute ist der Strom der auf der Insel tätigen Künstler ungebrochen. In dieser überarbeiteten Neuauflage wurden der Text und die Anzahl der Farbabbildungen nahezu verdoppelt. Rund 100 Künstler werden in ausführlichen Kapiteln vorgestellt. Ein großer Essay behandelt die Anziehungskraft des „Freideutschen Jugendlagers“ in Klappholttal und des „Künstlerdorfes“ Kampen sowie die Rolle von Schriftstellern und Publizisten als Gastgeber für Künstlerfreunde. Weitere Kapitel widmen sich Künstlerinnen wie Tina Blau-Lang und Hanna Höch sowie Malern, die von der Insel stammen oder ihr eine zweite Heimat wurden.