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Kriminalfälle im Dritten Reich

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Im November 1934 begann eine spektakuläre Raubserie im Berliner Westen, die bis Ende 1937 anhielt. 157 Überfälle wurden verübt, darunter zwei Mordfälle, die besonders tragisch waren: Liebespärchen, die sich in Autos in dunklen Wäldern trafen, wurden zum Ziel. Die Polizei war lange ratlos und blamiert. Zwei 14-Jährige, die aus einem Erziehungsheim ausbrachen, beraubten und töteten eine alte Frau. Eine Ehefrau eines Wehrmachtssoldaten und die Geliebte eines SS-Angehörigen wurde in der S-Bahn erschlagen und aus dem Zug geworfen. Während des Krieges kam es in Bombennächten zu regelrechten Einbruchserien. Regina Stürickow, Historikerin, schildert anhand zahlreicher Fälle, wie das Dritte Reich mit Alltagskriminalität umging, und stützt sich dabei auf gründliche Archiv- und Ermittlungsrecherchen. Sie beleuchtet auch Verbrechen, die politische Interessen des Regimes berührten, wie den Raubmord an einer jüdischen Zwangsarbeiterin und die Einbeziehung von Rassenschande in einen Prostituiertenmord. So entsteht ein facettenreiches Bild sozialer Milieus im Dritten Reich, in denen Kriminalität aufblühte. Die Verbindung von Verbrechens- und Sozialgeschichte sowie die Aufdeckung weniger bekannter Aspekte der Nazidiktatur machen die Lektüre äußerst aufschlussreich.

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Kriminalfälle im Dritten Reich, Regina Stürickow

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kriminalfälle im Dritten Reich
Język
niemiecki
Wydawca
Militzke
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
207
ISBN10
3861897415
ISBN13
9783861897415
Seria
Tagi
Ocena
3,65 z 5
Opis
Im November 1934 begann eine spektakuläre Raubserie im Berliner Westen, die bis Ende 1937 anhielt. 157 Überfälle wurden verübt, darunter zwei Mordfälle, die besonders tragisch waren: Liebespärchen, die sich in Autos in dunklen Wäldern trafen, wurden zum Ziel. Die Polizei war lange ratlos und blamiert. Zwei 14-Jährige, die aus einem Erziehungsheim ausbrachen, beraubten und töteten eine alte Frau. Eine Ehefrau eines Wehrmachtssoldaten und die Geliebte eines SS-Angehörigen wurde in der S-Bahn erschlagen und aus dem Zug geworfen. Während des Krieges kam es in Bombennächten zu regelrechten Einbruchserien. Regina Stürickow, Historikerin, schildert anhand zahlreicher Fälle, wie das Dritte Reich mit Alltagskriminalität umging, und stützt sich dabei auf gründliche Archiv- und Ermittlungsrecherchen. Sie beleuchtet auch Verbrechen, die politische Interessen des Regimes berührten, wie den Raubmord an einer jüdischen Zwangsarbeiterin und die Einbeziehung von Rassenschande in einen Prostituiertenmord. So entsteht ein facettenreiches Bild sozialer Milieus im Dritten Reich, in denen Kriminalität aufblühte. Die Verbindung von Verbrechens- und Sozialgeschichte sowie die Aufdeckung weniger bekannter Aspekte der Nazidiktatur machen die Lektüre äußerst aufschlussreich.