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Villenarchitektur am Semmering

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Der Semmering war seit den frühen 1980er Jahren Gegenstand mehrerer kultur- und architekturgeschichtlicher Untersuchungen, doch eine umfassende Dokumentation und kunsthistorische Analyse der um 1900 entstandenen, einzigartigen Villenkolonie in Bauernhausformen fehlte bisher. Das vorliegende Buch schließt diese Lücke und fokussiert auf die konstruktive und formale Beschreibung der Villen sowie deren Entwicklung im Kontext der Architekturrezeption und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Bauernhäusern des 19. Jahrhunderts. Zudem wird eine stilgeschichtliche Einordnung der Villen in die Strömungen des Späten Historismus und verschiedene historische Aspekte, wie die Genese des Ortes und biographische Studien zu den Villenbesitzern, vorgenommen. Ein abschließender Katalog präsentiert die zwischen 1880 und 1912 erbauten Villen. Das Buch zeichnet ein umfassendes geistesgeschichtliches Bild eines Ortes mit spezifischer architektonischer Prägung, beginnend mit dem Bauherrn Franz Schönthaler, der das Interesse an Bauernhausarchitektur aufgriff und den Architekten Franz Neumann fand. Das Projekt entwickelte sich schnell zu einem Phänomen des Wiener Großbürgertums, das die Sommerfrischearchitektur neu definierte. Die Villen wurden im Sinne des adeligen Landschaftsgartens als Teil der alpinen Kulisse interpretiert, bis die Etablierung des Semmering als Wintersportort und der Massentourismus diese Exklusivität abrupt beendeten.

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Villenarchitektur am Semmering, Günther Buchinger

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Villenarchitektur am Semmering
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
264
ISBN10
3205774310
ISBN13
9783205774310
Seria
Opis
Der Semmering war seit den frühen 1980er Jahren Gegenstand mehrerer kultur- und architekturgeschichtlicher Untersuchungen, doch eine umfassende Dokumentation und kunsthistorische Analyse der um 1900 entstandenen, einzigartigen Villenkolonie in Bauernhausformen fehlte bisher. Das vorliegende Buch schließt diese Lücke und fokussiert auf die konstruktive und formale Beschreibung der Villen sowie deren Entwicklung im Kontext der Architekturrezeption und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Bauernhäusern des 19. Jahrhunderts. Zudem wird eine stilgeschichtliche Einordnung der Villen in die Strömungen des Späten Historismus und verschiedene historische Aspekte, wie die Genese des Ortes und biographische Studien zu den Villenbesitzern, vorgenommen. Ein abschließender Katalog präsentiert die zwischen 1880 und 1912 erbauten Villen. Das Buch zeichnet ein umfassendes geistesgeschichtliches Bild eines Ortes mit spezifischer architektonischer Prägung, beginnend mit dem Bauherrn Franz Schönthaler, der das Interesse an Bauernhausarchitektur aufgriff und den Architekten Franz Neumann fand. Das Projekt entwickelte sich schnell zu einem Phänomen des Wiener Großbürgertums, das die Sommerfrischearchitektur neu definierte. Die Villen wurden im Sinne des adeligen Landschaftsgartens als Teil der alpinen Kulisse interpretiert, bis die Etablierung des Semmering als Wintersportort und der Massentourismus diese Exklusivität abrupt beendeten.