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Cäcilia

Essays zur Musik

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  • 213 stron
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Wenn Hans Maier beschreibt, wie aus Cäcilia, der jungen Märtyrerin aus der Zeit Marc Aurels, durch einen Übersetzungsfehler die Patronin der Kirchenmusik wurde und wie Goethe, Herder, Wackenroder und Kleist sie »unter die Deutschen« brachten, ersteht ein Stück erlebter Musik-, Literatur-, Kunst- und Theatergeschichte. Bachs einsame Gestalt wird ebenso sichtbar wie Händels internationale Wirkung. Und Mozart, in seinen Briefen betrachtet, wird als Persönlichkeit »durchsichtig bis ins Innerste hinein: kein selbstmächtiger Gestalter, sondern ein Mensch mit seinem Auf und Ab, ganz heutig und gegenwärtig, verletzlich und lebendig, als sei er unser Zeitgenosse«. Die neu in diese Ausgabe aufgenommenen Beiträge reflektieren vor allem Phänomene der Musik- und Kulturgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – bis hin zu aktuellen Fragen. Sie zeigen, daß Kultur und Bildung in der Gegenwart ohne demokratische Struk- turen, ohne eine teilnehmende – mithörende – öffentlichkeit nicht gedeihen können. Die enge Verbindung von Musik und Literatur, die spezifische Nähe des Musikalischen und des Poetischen, wie sie bei den Romantikern, in der Philosophie Schopenhauers und Nietzsches oder im Werk Thomas Manns sichtbar wird, ist Gegenstand der hier in erweiterter Neuausgabe gesammelten Schriften. Hans Maier spricht in ihnen als exzellenter Kenner der Musik- und Literaturgeschichte, nicht zuletzt aber auch als ausübender Organist.

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Cäcilia, Hans Maier-Bode

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Cäcilia
Podtytuł
Essays zur Musik
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
213
ISBN10
3458172769
ISBN13
9783458172765
Seria
Opis
Wenn Hans Maier beschreibt, wie aus Cäcilia, der jungen Märtyrerin aus der Zeit Marc Aurels, durch einen Übersetzungsfehler die Patronin der Kirchenmusik wurde und wie Goethe, Herder, Wackenroder und Kleist sie »unter die Deutschen« brachten, ersteht ein Stück erlebter Musik-, Literatur-, Kunst- und Theatergeschichte. Bachs einsame Gestalt wird ebenso sichtbar wie Händels internationale Wirkung. Und Mozart, in seinen Briefen betrachtet, wird als Persönlichkeit »durchsichtig bis ins Innerste hinein: kein selbstmächtiger Gestalter, sondern ein Mensch mit seinem Auf und Ab, ganz heutig und gegenwärtig, verletzlich und lebendig, als sei er unser Zeitgenosse«. Die neu in diese Ausgabe aufgenommenen Beiträge reflektieren vor allem Phänomene der Musik- und Kulturgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – bis hin zu aktuellen Fragen. Sie zeigen, daß Kultur und Bildung in der Gegenwart ohne demokratische Struk- turen, ohne eine teilnehmende – mithörende – öffentlichkeit nicht gedeihen können. Die enge Verbindung von Musik und Literatur, die spezifische Nähe des Musikalischen und des Poetischen, wie sie bei den Romantikern, in der Philosophie Schopenhauers und Nietzsches oder im Werk Thomas Manns sichtbar wird, ist Gegenstand der hier in erweiterter Neuausgabe gesammelten Schriften. Hans Maier spricht in ihnen als exzellenter Kenner der Musik- und Literaturgeschichte, nicht zuletzt aber auch als ausübender Organist.